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a magical gaslamp fantasy rpg

Universität von Oxford

In these halls, potential is measured, limited, and permitted. Greatness is not promised, but access is.
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TL;DR:
  • Zentrale Institution des magischen Lebens in Großbritannien
  • Campus vereint Universität, Hoher Rat, Gericht, Heilung, Handel & Wohnen
  • Fünf Fakultäten entlang der fünf Pfade der Magie
  • Universitätsleitung: Präsident:in + fünf Dekan:innen
  • Studium für alle Begabten verpflichtend (mind. 3 Jahre ab ca. 20)
  • Keine festen Studiengänge, Spezialisierung über Kurswahl
  • Erste 3 Jahre gebührenfrei, danach kostenpflichtig
  • Arbeiten neben dem Studium ist üblich
  • Kein formaler Berufsabschluss, aber Zertifikate entscheidend
  • Rauswurf oder fehlende Abschlüsse → massive soziale & berufliche Nachteile
Die Universität von Oxford wurde vor vielen Jahrhunderten gegründet. Sie gilt als Mittelpunkt des magischen Lebens in Großbritannien. Auf dem Campus der Universität befinden sich neben der Bildungseinrichtung weitere wichtige Einrichtungen, wie z.B. der Hohe Rat, das Hohe Gericht, der Turm der Heilung und das magische Sanatorium. Außerdem befinden sich auf dem Gelände, das zur Universität gehört eine Reihe weiterer wichtiger Orte der magischen Welt, wie z.B. der Runde Platz (Handelszentrum) und verschiedene Wohnanlagen, Gärten und Gewächshäuser, sowie weitläufige Ländereien, Wälder und Habitate magischer Tierwesen.

Aufbau der Universität


Die magische Universität ist eine der ältesten Institutionen der magischen Welt der neueren Zeit (seit Beginn der neuen Zeitrechnung vor etwa tausend Jahren). Die genaue Geschichte ihrer Entstehung kann vage rekonstruiert werden. Je weiter zurück man blickt, desto undurchsichtiger und lückenhafter werden die Aufzeichnungen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Universität einige Restrukturierungen durchlebt. Heute teilt sich die Universität in fünf Fakultäten (entlang der fünf Pfade der Magie). Jeder Fakultät steht ein Dekan bzw. eine Dekanin vor. Dabei handelt es sich um hochrangige Vertreter:innen der jeweiligen Pfade. Die fünf Dekan:innen und der bzw. die Präsident:in der Universität bilden die Universitätsleitung. Traditionell wird das Amt des bzw. der Präsident:in von einem Mitglied des Arcanen Codex bekleidet.

Hierarchie

  • Präsident:in / Universitätsleitung: 1 Person (Arcane Codex) (Derzeit: Vernon Ashbourne)
  • 5 Fakultäten (Pfade der Magie): 5 Dekan:innen (jeweils aus den Pfaden)

Gebäude und Einrichtungen


Das ausladende Universitätsgebäude ist in drei Bereiche unterteilt: (1) Hauptgebäude der Universität und daran anschließend der (2) West- und (3) Ostflügel.

Im Hauptgebäude befinden sich die repräsentativeren Räume, große Sitzungssäle und Tagungsräume, sowie die Räumlichkeiten, die dem Hohen Rat vorbehalten sind (Büroräume, großer Sitzungssaal, usw.).
Die Hauptverwaltungen der Fakultäten, die Büros der Lehrkräfte, Seminarräume, Vorlesungssäle, Labore usw. befinden sich im Ost- bzw. Westflügel der Universität.
Weitere Gebäudeanlagen schließen sich über das Grundstück verteilt an. Dazu gehören z.B. pfad-spezifische Einrichtungen, Sternenwarte, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Archive, Gartenanlagen und Gewächshäuser, Waldstücke, Tiergärten und -gehege, Stallungen, sowie Tempelanlagen und Kapellen des Sacred Path.

Lehrkräfte


Neben Universitätsleitung (Präsident:in und Dekan:innen), arbeiten eine Vielzahl weiterer Leute an der Universität. Es gibt, wie in allen Bereichen, eine sehr üppige Verwaltung, die den universitären Betrieb aufrecht erhält. Die Wohnheime der Studierenden, sowie die Gebäude müssen unterhalten und verwaltet werden, die Versorgung der Mitarbeitenden und Studierenden muss gewährleistet werden, und diverse Einrichtungen, Labore, usw. gepflegt werden.

Darüber hinaus arbeiten Zauberende auch als Lehrkräfte an der Universität. Lehrkräfte aka Dozierende bieten Kurse an der Universität an. Es gibt Lehrkräfte, die ausschließlich im Lehrbetrieb tätig sind und eine Vielzahl von Kursen anbieten - es gibt Zauberende, die hauptsächlich in der Forschung tätig sind und bestenfalls Kurse für Fortgeschrittene anbieten. Lehrkräfte, die fest als Lehrende und Forschende an der Universität angestellt sind, werden Professor:innen genannt. Eine Abteilung - ein magischer Bereich (siehe Tabelle im Kursangebot) - kann mehrere Professor:innen haben. Dazu gibt es oft eine Reihe von Assistenzkräften, die die Professor:innen in ihren Lehraufgaben und Forschungsprojekten unterstützen. Professor:innen, die neue Projekte starten möchten, bemühen sich um Finanzierung ihrer Projekte und können dann, je nachdem, wie viel Geld sie erhalten, Assistent:innen für die Projektdauer einstellen.

D.h. im Bereich Arkaner Magie können mehrere Professor:innen fest angestellt sein. Haben einzelne dieser Professor:innen gerade Projekte, können über diese Projektgelder Assistent:innen beschäftigt werden. Je nach finanzieller Ausstattung können Abteilungen / Bereiche mehr Personal beschäftigen; andere ggf. weniger. Diese Personalstruktur fluktuiert sehr stark.

(Spieltechnischer Hinweis: Wir orientieren uns ganz, ganz, ganz grob am britischen System und es ist gewollt, dass diese Personalien vage bleiben, sodass Posten / Bereiche nicht blockiert werden; sprecht euch bitte untereinander ab, und bestimmt ggf. spezifische Schwerpunkte für eure Lehrkräfte.)

Studium


Das Studium in Oxford ist für alle magiebegabten Personen verpflichtend. Begabte absolvieren mindestens 3 Jahre an der Universität. Das Studium beginnt in der Regel im Alter von 20 Jahren. Es gibt keine vorgefertigten Studienprogramme. Begabte belegen Kurse: Entsprechend ihrer Kursbelegungen ergeben sich im Lauf der Studienzeit Spezialisierungen, die für später Berufstätigkeiten nützlich sein können. Auch wenn die Kursauswahl theoretisch offen ist, ergeben sich aus der Pfadzugehörigkeit zuweilen schon gewisse Einschränkungen, z.B. weil bestimmte Kurse als quasi-obligatorisch für bestimmte Pfade und ihre Ausrichtungen gelten oder auch, weil bestimmte Inhalte innerhalb der Pfadtraditionen verpönt sind.

Finanzierung


Für die ersten drei Pflichtjahre werden keine Gebühren erhoben. Studierenden werden kostengünstige Unterbringungen in Wohnheimen angeboten. Die alltägliche Verpflegung wird durch die universitätseigene Mensa gewährleistet. Weitere Lebenshaltungskosten müssen durch die Studierenden (bzw. ihre Familien oder durch Pfadgemeinschaften) gestemmt werden, beispielsweise wenn Studierende nicht in den günstigen (und sehr spartanischen) Wohnheimen unterkommen, sondern in Verbindungshäusern leben, private Wohngemeinschaften bilden oder sogar eigene Apartments auf dem Campus anmieten. Auch kostspielige Freizeitaktivitäten müssen selbst finanziert werden. Es gibt diverse Fördermöglichkeiten, wie z.B. Stipendien, die von der Universität selbst, Einrichtungen (wie Turm der Heilung, oder handwerkliche Werkstätten) oder Pfadgemeinschaften angeboten werden. Da Geld keine unendliche Ressource ist, sind diese Förderungsmöglichkeiten an allerlei Bedingungen geknüpft.

Es ist sehr üblich, dass Studierende neben dem eigentlichen Studium schon arbeiten gehen, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Tätigkeiten reichen von einfachen Aushilfstätigkeiten bis hin zu schon beginnenden Berufstätigkeiten (v.a. gegen Ende des Studiums, wenn schon entsprechende Kompetenzen erlangt wurden).

Lebenslanges Lernen


Nachdem die drei Pflichtjahre absolviert wurden, endet die Studiumspflicht. Begabte können darüber hinaus weiter studieren. Ab dem vierten Jahr fallen Studiengebühren an, sodass ein längeres Studium sehr kostspielig sein kann (was für Begabte aus wohlhabenderen Verhältnissen oft ein kleines Problem darstellt, während Begabte aus finanziell schwächerem Umfeld eher nach drei Jahren ihr Studium beenden und voll ins Berufsleben einsteigen).

Fortlaufend im Leben eines Begabten können Kurse an der Universität belegt werden, z.B. wenn Weiterbildungen sinnvoll erscheinen oder die Expertise in einem anderen Bereich ausgebaut werden möchte. Oft werden dann während der vollen Erwerbstätigkeit sehr gezielt einzelne Kurse zur Vertiefung besucht. Auch in dem Fall fallen gewisse Gebühren an.

Während ein Vollzeitstudium gerade deswegen als kostspielig gilt, weil parallel keiner vollen Erwerbstätigkeit nachgegangen werden kann, ist es weit weniger kostspielig, neben einer vollen Erwerbstätigkeit punktuell noch einzelne Kurse zu besuchen.

Übergang vom Studium zur Erwerbstätigkeit


Je nach Pfad und familiärem Hintergrund der Begabten haben Begabte mehr oder weniger Mitspracherecht bei ihrer Berufswahl.

Es gibt keine formalisierte Ausbildung in der magischen Welt. Junge Begabte werden in der Universität mit notwendigem Grundwissen ausgestattet und die verschiedenen Institutionen, wie der Turm der Heilung, das Sanatorium, der Hohe Rat, die Garde, und die verschiedenen Handwerksgilden und Handelsgilde haben ihre Hauptstandorte in Oxford auf dem Campus der Universität, sodass die jungen Talente ihre Wege sehr schnell in die jeweiligen Institutionen finden.

Oft folgen die jungen Begabten dabei den vorgegebenen Wegen ihrer Pfade. Sei es, was die Bereiche angeht, in denen sie später tätig werden sollen, bis hin dazu, dass sehr spezielle Berufe oder Positionen schon von Anfang an fest stehen und sehr gezielt daraufhin gearbeitet wird, diese nach dem Studium dann zu erlangen.

Viele Studierende - v.a. in den höheren Semestern - suchen bereits Arbeit (oft als Aushilfen und für wenige Stunden) in den Bereichen, in denen sie auch nach dem Studium tätig sein möchten. Wurde eine passende künftige Stelle oder Position gefunden, belegen Studierende noch entsprechende Kurse, die für die spätere Berufstätigkeit nützlich sind.

Der Übergang zwischen einem Vollzeitstudium (nach den ersten drei Jahren) zur vollen Erwerbstätigkeit ist oft sehr, sehr fließend.

Kein Studienabschluss und Rauswurf


Studierende können aufgrund von Fehlverhalten der Universität verwiesen werden. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Zukunft der Begabten, z.B. was Berufsaussichten und Erwerbsmöglichkeiten angeht. Auch kann es sein, dass Begabte dadurch innerhalb ihrer Pfadgemeinschaften starke Nachteile, wie z.B. auch sozialen Ausschluss, erfahren und pfadspezifische Magieweisen ihnen vorenthalten werden.

Auch ist mit einem dreijährigen Besuch an der Universität nicht automatisch gewährleistet, dass Begabte einen zertifizierten Abschluss erhalten. Wird in den drei Jahren kein Kurs (oder nicht ausreichend Kurse) erfolgreich belegt, hat man zwar die Pflichtjahre absolviert, erhält aber keine Zertifikate über die erlangten Kompetenzen.

Ohne einen zertifizierten Abschluss der Universität stehen einem viele Berufe nicht mehr offen. Diejenigen, die keinen Abschluss erhalten haben, können oft nur schlecht bezahlte Aushilfstätigkeiten wahrnehmen.

Es gibt einige Pfade, die viel Wert auf eine gewisse Zahl an erfolgreich absolvierten Kursen (Zertifikate) legen und viel Wert darauf legen, dass sehr spezifische Kurse erfolgreich absolviert werden. Während man im Path of Nature weniger Wert auf diese akademischen Leistungen legt, wird von Mitgliedern des Arcanen Codex sehr viel mehr erwartet. Im Umfeld des Path of Nature finden auch jene einen Platz, die keine oder kaum erfolgreiche Kurse nachweisen können, während die Zukunftsperspektiven im Umfeld des Arcanen Codex in dem Fall düster aussehen.