Magisch Begabte
They call us witches, wizards, sorcerers, as if labels could contain what we are.
Magic knows no such distinctions.
TL;DR:
- Magiebegabung ist angeboren;
- Magiebegabung wird über die mütterliche Line vererbt (ungeachtet der Magiefähigkeit des Vaters);
- ca. 40.000 Begabte leben heute auf den britischen Inseln;
- vor etwa tausend Jahren gab es noch deutlich mehr (Siehe Timeline);
- Begabte können im Schnitt ca. 200 Jahre alt werden (manche deutlich älter, andere sterben deutlich jünger), da der Alterungsprozess mit dem Alter immer langsamer wird;
- Ausbrennen ist eine der Haupttodesursachen und eine große Gefahr v.a. für jüngere Begabte (unter 30 Jahren);
Die Fähigkeit Magie wahrnehmen und nutzen zu können ist
angeboren. Diese Veranlagung wird über die
mütterliche Linie vererbt. D.h. Kinder erben immer die Magieveranlagung der Mutter. Hat die Mutter keinen Zugang zur Magie, haben ihre Kinder auch keinen, unabhängig davon, ob der Vater magiefähig ist oder nicht.
Magiebegabte Menschen haben für sich
keine einheitliche Selbstbeschreibung. Sie nennen sich Zauberer, Hexen, Hexer, Druiden, Magier, Gesegnete, usw. - es gibt eine Vielzahl von Selbstbeschreibungen, die oft sehr von der Pfadtradition abhängig ist.
Vor über tausend Jahren gab es im Vergleich zu heute noch mehr Menschen, die Magie nutzen konnten. Magie war ein selbstverständlicher und fester Bestandteil der gesamten Welt. Was genau damals passierte, sodass die Magie beinahe vollständig verschwunden ist, ist den Begabten bis heute ein Rätsel. Für den Großteil der Menschheit ist Magie einfach aus der Welt verschwunden und wurde vergessen. Magie ist für Nicht-Begabte heute nur noch ein Bestandteil von Märchen und Legenden.
Heute im
Jahr 998 ist die Zahl jener, die einen Zugang zu Magie haben, sehr überschaubar. Auf den
britischen Inseln gibt es
ca. 40.000 Begabte
Diese magische Veranlagung ist eine Fähigkeit, die kontrolliert und geübt werden muss.
Magie ist sehr gefährlich. Auch wenn es etwas ist, das für die Magiebegabten ganz natürlich ist und sich kaum unterdrücken lässt, ist es wichtig, Methoden und Techniken zu lernen, Magie kontrolliert und verhältnismäßig zu nutzen. Die Gefahr eines
Ausbrennens (Tod durch die eigene Magie) ist immer gegeben und ein ständiges Risiko.
Ausbrennen ist eine der häufigsten
Todesursachen neben Krankheiten und Verletzungen durch kämpferische Auseinandersetzungen. Besonders in den ersten Lebensjahren (bis zum ca. 30 Lebensjahr) ist die Gefahr an Ausbrennen zu sterben sehr hoch.
Die
Lebenserwartung von magiebegabten Personen beträgt im
Durchschnitt ca. 200 Jahre. Manche werden deutlich älter - andere sterben deutlich jünger. Bis Begabte ca. 30-40 Jahre alt sind, unterscheidet sich ihr Alterungsprozess von Nicht-Begabten kaum. Erst danach wird sichtbar, dass der Alterungsprozess langsamer ist. Es gibt Mittel und Wege (teils auch moralisch fragwürdige), um diesen Prozess noch weiter zu verlangsamen, sodass es auch Begabte gibt, die vermutlich deutlich älter als 200 Jahre alt sind. Es gibt nur wenige Begabte, die ein solch hohes Alter erreichen. Oft bekleiden sie auch höhere Ämter in ihren jeweiligen Pfaden.
Begabte können also auch mit ca. 80-90 Jahren noch wie Unbegabte im mittleren Alter aussehen. Lebenswandel, Gesundheit, Krankheit, usw. kann beim Alterungsprozess eine große Rolle spielen. Zum Beispiel gibt es Magiewirkungsweisen, die sehr auf Kosten der eigenen Gesundheit gehen (siehe
Kosten für Magie).
Lebensweise
Jede begabte Person folgt der Tradition eines Magiepfades (
Path of Magic). Diese Traditionen bieten außerdem mehr oder weniger institutionelle Einbindung in z.B. Interessensvertretungen im Rahmen des
Hohen Rates. Jeder Pfad bildet eine Gemeinschaft innerhalb der magischen Welt. Dabei sind die Gemeinschaften selbst auch eher lose Zusammenschlüsse. Jede Pfadgemeinschaft hat zwar ihre internen Strukturen und Hierarchien und es gibt Eliten und führende Kräfte, die sich auch maßgeblich für die Interessen des gesamten Pfades einsetzen. Allerdings heißt das nicht, dass die Begabten selbst gezwungenermaßen fest in diesen pfadinternen Strukturen eingebunden sein müssen. Sie können, müssen aber nicht. Es gibt auch viele Begabte, die zwar den Traditionen der Magie ihres Pfades folgen und auch gemäß der Traditionen und Philosophien leben und Magie praktizieren, aber sich darüber hinaus nicht maßgeblich weiter innerhalb er Pfade einbringen. In der Regel werden aber die Maßgaben und Linien befolgt, die durch die Pfadleitungen vorgegeben wird. Wie streng und wie hierarchisch oder wie lose und locker dieses soziale Gefüge innerhalb der Pfade ist, ist pfadspezifisch sehr unterschiedlich. Dennoch gibt es eine gewisse Verpflichtung aller, die einem Pfad folgen und damit automatisch zum Pfad gehören (egal wie aktiv sie integriert sind und mitmischen), den Leitlinien ihrer Pfadleitungen auch zu folgen. Nicht alle Pfadleitungen "regieren" streng autoritär durch ihren Pfad hindurch.
Es gibt magische Gemeinschaften, Familienverbände, kleinere Zusammenschlüsse, die sehr homogen sind, was die Traditionen angeht. Zum Beispiel Familiennetzwerke, in denen alle Mitglieder einem Pfad folgen und es zur Familientradition dazu gehört, dass alle im gleichen Pfad sind.
Es gibt genauso Gemeinschaften und Familienverbände, in denen verschiedene Pfade zusammen kommen, z.B. in einer Familie, in der der Vater der Tradition des Nature Path folgt, während die Mutter Magie im Sinne des Sacred Path praktiziert und vorlebt. Kinder in diesen Familien kommen also mit verschiedenen Pfadtraditionen in Berührung. Letztlich entscheiden sich Begabte spätestens mit ihrem Rite of Passage (also mit ca. 20 Jahren, wenn sie ihre Pflichtjahre in Oxford beginnen) verbindlich für einen Pfad. Es ist nicht möglich, Charaktere zu bespielen, die zwei Traditionen praktizieren.
Covens bilden eine besondere Form magischer Gemeinschaften und können aus ein paar wenigen Mitgliedern bestehen (z.B. lediglich drei Begabte) oder größer sein (z.B. mehrere Dutzend Mitglieder). Jedes Mitglied eines Covens folgt in der Regel einer bestimmten Pfadtradition. Mitglieder von Coven, obgleich sie ihren Pfadtraditionen folgen, wenn sie Magie nutzen, gehören aus Perspektive ihrer Pfade eher zu jenen, die sehr weit außen stehen und eher ausgegrenzt werden und innerhalb der Pfade eher marginalisiert werden (was die Covenmitglieder meist nicht sonderlich stört).