INK
EMBERS
a magical gaslamp fantasy rpg

Pfade der Magie (Paths of Magic)

Five paths, one gift—yet we've spent centuries proving
that magic divides as fiercely as it unites.
Please login to view images
Please login to view images
Please login to view images


TL;DR:

  • Es gibt fünf Magiepfade: (1) Arcane Codex, (2) Sacred Path, (3) Path of True Sorcery, (4) Path of Nature, (5) Path of the Oathbound;
  • Die fünf Magiepfade sind von der Überlegenheit und Richtigkeit der eigenen Traditionen überzeugt;
  • Kooperation zwischen den Pfaden ist sehr mühsam und findet nur punktuell in manchen (wenigen) Dingen statt;
  • Die Beziehungen zwischen den Pfaden sind seit jeher angespannt und von Rivalität (um Macht und Deutungshoheit) geprägt;
  • Allianzen zwischen einzelnen Pfaden sind meist zweckgebunden und nie von langer Dauer;
  • Die Pfadleitungen bestehen in der Regel aus drei Begabten des Pfades; sie scharen um sich herum eine gewisse Entourage (Beraterstab, Elite, engste Vertraute), die ebenso Einfluss und eine hohe Stellung im Pfad innehaben;
  • Begabte wachsen in der Regel im Kontext ihrer Pfade auf; wenn sie alt genug sind, treten sie mit dem Rite of Passage entweder vollständig in die Tradition ihres Herkunftspfades oder wählen eine Magietradition und damit einen Pfad, der für sie passender ist;
  • Ein späterer Wechsel von einem Pfad in den anderen ist generell möglich, kann durch pfadspezifische Besonderheiten allerdings stark erschwert werden; das Commitment zur Pfadtradition ist in der Regel als "for life" angelegt;
  • Die Lost Ones sind eine weitere Gruppe: Begabte Menschen, die keinem Pfad angehörig sind und deren magische Fähigkeiten auf das Niveau eines Jünglings zurückgefallen sind;

Pfadbeziehungen

Es gibt fünf Pfade der Magie (Traditionen).
Die Pfade haben sehr spezielle Weltanschauungen, sehr individuelle Philosophien, pflegen sehr unterschiedliche Lebensstile, Kulturen und Magietraditionen. Diese sind so fundamental unterschiedlich, dass sie nicht miteinander vereinbar oder kombinierbar sind. Jedem Pfad ist bis zu einem gewissen Grad die Überzeugung eingeschrieben, wenn schon nicht die einzige richtige Art und Weise zu praktizieren, wie Magie gewirkt werden kann, dann doch zweifelsohne die überlegene Magietradition zu pflegen.

Die Beziehungen der Pfade untereinander sind seit jeher von Konkurrenz, widerstrebender Akzeptanz und nur punktueller Kooperation gekennzeichnet. Die Kooperation - in ein paar wenigen Dingen, wie z.B. der Ausbildung junger Begabter -, die sich in den letzten Jahrhunderten sehr mühsam entwickelt hat, ist sehr instabil und extrem konfliktanfällig.

Einige Pfade pflegen eine Philosophie und Lebensweise, die Kooperationen zwar eher begünstigt (z.B. Path of Nature), andere Pfade wiederum sehen sich von Natur aus in einer überlegenen Rolle (z.B. Path of True Sorcery). Extreme Vorurteile, die Reproduktion einschlägiger Stereotypen und ein gewisser Ruf, der dem ein oder anderen Pfad anhängt, erschweren Kooperationen von vornherein.

Pfadleitung

Jeder Pfad hat seine eigene Pfadleitung. In der Regel sind es 3 Mitglieder des Pfades. Die Verfahren, wie diese Pfadleitung bestimmt wird, unterscheiden sich von Pfad zu Pfad. In manchen Pfaden sind sie stark formalisiert - in anderen Pfaden ist das Verfahren recht diffus und undurchsichtig. Unterstützt werden diese Leiter:innen der Pfade von ihrer informellen Elite, die sich aus verschiedenen Leuten im näheren Dunstkreis der Pfadleitungen formt.

Pfadintern

Auch wenn alle Mitglieder eines Pfades der gleichen Magietradition folgen, sind die Pfadgemeinschaften keine homogenen Gruppen. Es gibt innerhalb der Pfade sehr viele Ausprägungen der Pfadtraditionen und -philosophien. In den meisten Pfaden gibt es zudem ein starkes soziales Machtgefälle: es gibt jene, die viel Einfluss innerhalb des Pfades haben und eine entsprechende Stellung genießen - es gibt genauso jene, die kaum Einfluss haben und eher am Rande der Pfadgemeinschaft den Status von Außenseitern haben.

Es gibt Pfadgemeinschaften, wie z.B. beim Arcane Codex, da sind die pfadinternen Gruppen, Bewegungen und sozialen Strukturen nicht so klar. Hingegen ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Pantheons, die zum Sacred Path gehören, innerhalb dieser Pfadgemeinschaft von vornherein sehr klare Untergruppen, die sich sehr stark voneinander unterschieden können, auch wenn sie im Kern die gleiche Magietradition pflegen.

Bei aller Diversität, gibt es dennoch charakteristische Merkmale von einzelnen Pfadgemeinschaften. So sind im Path of True Sorcery und im Oathbound Path familiäre Blutlinien (aus unterschiedlichen Gründen) sehr wichtig, während diese Blutsverwandtschaften in anderen Pfaden keine so bedeutende Rolle spielt (gleichzeitig aber auch nicht völlig unbedeutend sind).

Pfadgeheimnisse

Jeder Pfad hat seine eigenen Pfadgeheimnisse. Es handelt sich dabei um Wissensschätze, alte Traditionen, oder besondere Magietechniken, die als wertvolle Geheimnisse innerhalb des Pfades auch geschützt und bewahrt werden. Je nachdem, wie wertvoll und spezifisch das Geheimnis ist, kann es auch sein, dass nur sehr wenige innerhalb eines Pfades Kenntnis davon haben. Magie stellt sicher, dass diese Geheimnisse den Pfad nicht verlassen. So können Begabte, die einst ein Geheimnis kannten und den Pfad verlassen, das Wissen bzw. die Fähigkeiten nicht behalten. Man weiß nicht, woran es liegt, dass diese Geheimnisse beim Verlassen des Pfades vergessen werden. Man weiß nur, dass es passiert.

Lebensphasen

  • Kindheit und Jugend: Jünglinge wachsen in der Regel im Kreise ihrer Familien auf und werden so schon in jungen Jahren in die jeweiligen Pfadtraditionen ihrer Eltern* eingeführt. Sie lernen vor allem (theoretisches) Wissen, lernen die Kultur kennen, ihre Werte und Prinzipien und Moralvorstellungen.
  • Rite of Passage: Um vollwertiges Mitglied eines Pfads zu werden, muss ein Rite of Passage absolviert werden. Die Rites of Passage sehen in jedem Pfad anders aus. Erst nach dem Rite of Passage stehen Begabten im vollen Umfang die Magiemöglichkeiten des Pfades zur Verfügung. In der Regel werden diese zu Beginn des Studiums an der Universität Oxford spätestens (also mit 20 Jahren) absolviert. Häufig handelt es sich bei diesen Rites of Passages, die zum Studienstart unternommen werden, nur noch um den formalen, offiziellen Abschluss des Rites, da das Rite of Passage bei einigen Pfaden sogar mehrere Jahre dauern kann.
  • Pfad verlassen / Pfadwechsel: Es ist möglich, Pfade zu verlassen. Es ist außerdem möglich, später im Leben - nach dem Verlassen eines Pfades - das Rite of Passage eines anderen Pfades zu absolvieren. Bei manchen Pfaden ist das Verlassen des Pfades einfacher (z.B. Arcane Codex). Bei manchen Pfaden kommt das Verlassen mit einem existenziellen Selbstmord (z.B. Oathbound) gleich. Manchmal hat das Verlassen keine weiteren Folgen für die Begabten. Manchmal folgt eine magische Verbannung, die es Begabten nicht mehr ermöglicht, einem anderen Pfad beizutreten. Manche Pfade, wie z.B. der Arcane Codex, lassen einen späteren Wechsel in den Pfad relativ problemlos zu (unter der Bedingung, dass das Rite of Passage erfolgreich absolviert wurde). In anderen Pfaden ist es so gut wie nicht möglich, später im Leben noch das Rite of Passage zu absolvieren und ein Wechsel in diesen Pfad zu einem späteren Zeitpunkt ist sehr, sehr selten (z.B. Path of True Sorcery).
* Es gibt keine Gesetze, die vorgeben, dass beide Elternteile aus dem gleichen Pfad sein müssen. Es gibt durchaus Familien, deren Mitglieder unterschiedlichen Magietraditionen folgen.

Lost Ones

Die Lost Ones bilden eine gesonderte Gruppe in der magischen Welt. Es handelt sich um Begabte, die keinem Pfad zugehörig sind.