Erwerbstätigkeit
Talent opens doors. Connections decide who walks through them.Greatness is not promised, but access is.
TL;DR:
- Es gibt keine formalen Berufsausbildungen in der magischen Welt
- Mindestens drei Pflichtjahre an der Universität sind für alle Begabten vorgeschrieben
- Berufliche Qualifikation erfolgt über Praxis, Mentorat und Erfahrung
- Karrierewege sind wenig formalisiert und oft unfair
- Einfluss, Herkunft und persönliche Netzwerke spielen eine große Rolle
- Einige Institutionen sind stärker strukturiert (Universität, Rat, Gericht, Garde, Heilung)
- Die freie Wirtschaft wird von Gilden dominiert
- Viele Arbeitsbereiche sind stark pfadabhängig geprägt
- Aufstieg ist möglich, aber nicht garantiert
- Beruflicher Erfolg hängt oft von Gunst statt Leistung ab
Es gibt keine formalen Ausbildungen in der magischen Welt. Alle Begabten müssen
min. drei Jahre an der magischen Universität studieren. Es gibt Berufe in der magischen Welt, für die ein Studium (ggf. auch erweitertes Studium über die drei Pflichtjahre hinaus) notwendig ist. Es gibt auch Berufe, die Fähigkeiten erfordern, die durch den Besuch an der Universität nicht erlernt werden können.
Viele Skills und vor allem theoretisches Wissen lernen Heranwachsende bereits in dem sozialen Umfeld, in dem sie aufwachsen, nebenbei mit. Zwar können sie noch keine Magie nutzen, aber zusehen, lernen und ohne Magie mithelfen. Eine echte Berufsausbildung folgt in der Regel nach den Pflichtjahren in Oxford. Begabte finden in den Bereichen Anstellung, in denen sie arbeiten möchten - bei einigen Pfaden gibt es teils schon vorbestimmte Berufswege, die traditionell eher eingeschlagen werden. Durch Anlernen und nach und nach mehr Verantwortung übernehmen, durch Mithelfen und mehr und mehr auch eigenständige Aufgabenbereiche erhalten, lernen Begabte nach und nach das, was für die Berufe wichtig ist.
Es wird Erfahrung gesammelt, Expertise aufgebaut, und je nachdem, was Mentoren für die Begabten vorsehen, werden sie in entsprechenden Bereichen gefördert (oder eben auch nicht) und können so innerhalb der Arbeitsbereiche auch ‘Karriere’ machen (oder auch nicht). Das System ist wenig formalisiert und Begabte sind oft von den Sympathien und anderen Befindlichkeiten ihrer Vorgesetzten oder Mentoren abhängig. Manche sind fairer - andere weniger. Manchmal hilft Vitamin B und manchmal kann es schon zum Nachteil werden, weil man den falschen Nachnamen (oder einen stigmabehafteten Nachnamen) trägt.
Anmerkung: Wir wissen, dass dieses System unfair ist. Wir haben diese Entscheidung bewusst getroffen, um unserer Welt Konfliktpotenziale zu verleihen.
Es gibt ein paar Bereiche, die etwas stärker strukturiert sind. Dazu gehören: Die Universität, der Hohe Rat, das Hohe Gericht, die Garde und der Turm der Heilung.
In der
freien Wirtschaft dominieren
Gilden (Anbau, Produktion, Verarbeitung und Herstellung und Handel) die Arbeitswelt. Jede Gilde und jeder Betrieb operiert nach ganz eigenen Regeln. Die meisten Betriebe sind
kleine Familienbetriebe mit nur wenigen Mitarbeitenden.
Es gibt Arbeitsbereiche, die sehr
stark an Pfade gebunden sind oder zumindest von einzelnen Pfaden sehr stark dominiert werden. Dabei sind auch die ‘großen’ Arbeitgeber nicht ausgenommen:
- Die Universität wird vom Arcanen Codex dominiert, v.a. was Forschung, Lehre und Verwaltung angeht; in der Forschung trifft man darüber hinaus auch viele Mitglieder des Path of True Sorcery an.
- Im Turm der Heilung und im magischen Sanatorium findet man hauptsächlich Mitglieder des Arcanen Codex (Verwaltung und Forschung), Path of Nature (Behandlung und Pflege) und Sacred Path (Behandlung und Pflege).
- In der magischen Garde werden gerne Begabte eingestellt, die dem Sacred Path (und hier prädestinierten Gottheiten dienen) folgen als Wach- und Schutzpersonal, sowie als offensive Kräfte eingesetzt. Auch Mitglieder des Path of True Sorcery findet man unter den eher offensiven Einheiten der Garde. Während man bei den Ermittlern und in der Verwaltung der Garde wiederum vermehrt Begabte des Arcanen Codex antrifft.
- In der Handelsgilde findet man viele Mitglieder aus dem Oathbound Path (magisches Vertragswesen) und Nature Path (Handel mit natürlichen Erzeugnissen). Auch gibt es Händler:innen, die dem Path of True Sorcery angehören oder vereinzelt auch Leute aus dem Sacred Path (wenn sie Gottheiten dienen, die mit Kommunikation und Handel in Verbindung gebracht werden).
- Die Handwerksgilden sind mit Abstand die bunteste Mischung, was Arbeitsbereiche angeht: hier gibt es Einrichtungen, die ausschließlich von einem Pfad dominiert werden - z.B. findet man nur Kräutergärten und Baumschulen, die von Mitgliedern des Path of Nature betrieben werden. Gleichzeitig gibt es Handwerksbereiche, die sehr heterogen geprägt sind.