Path of the Oathbound
Nothing in this world is free. Every gift demands payment, every favor expects return,
the only question is: what price are you willing to pay?
TL;DR:
- Philosophie: "Eine Hand wäscht die Andere" – nichts ist umsonst, alles hat einen Preis
- Paktmagie: Übernatürliche Entitäten anrufen und Dienste erkaufen (immer Austausch)
- Ermöglicht extrem mächtige Magie bei vergleichsweise geringem Ausbrennrisiko
- Einzelne/spezifische Pakte oder langfristige Bindungen (kostspielig, riskant)
- Weltanschauung: Realistisch, abgeklärt – kein "reines Gut" oder "pures Böse", alles Perspektive
- Grundsätzliches Misstrauen gegenüber allen (auch untereinander)
- Magie als Werkzeug/Mittel zum Zweck; strategisches Spiel (Spielende, nicht Figur sein)
- Rivalität, Intrige, Hinterhalt als Normalität
Begabte des Oathbound erlernen Magieweisen, die es ihnen ermöglicht übernatürliche Entitäten anzurufen und Dienste von ihnen zu erkaufen; also einen
Pakt zu schließen. Jeder Pakt ist auch immer ein Austausch, d.h. auch diese Magie hat ihren
Preis. Wie genau dieser Preis aussieht, ist wiederum individuell vom Pakt und der Entität und dem, was bewirkt werden soll, abhängig. Ob dieser Preis sofort und unmittelbar gezahlt wird, oder erst sehr viel später, kann ebenso variieren.
Oathbound Begabte haben dadurch die Möglichkeit extrem mächtige Magie zu nutzen, die weit über das hinausgeht, was den Begabten eigentlich möglich sein sollte. Den Gesetzen der Magie zufolge, sollte das Risiko Auszubrennen mit der Stärke der Magie, die gewirkt wird, steigen. Doch durch die Besonderheiten der Paktmagie, kann das Risiko auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten werden. Da eine übernatürliche Entität gewissermaßen die Magiemacht 'schenkt' (gegen einen Preis für eine gewisse Zeit oder an einen gewissen Zweck gebunden verleiht) oder sogar die Entität selbst umsetzt, was vom Oathbound-Magiewirkenden 'erkauft' wurde, ist das Ausbrennrisko bei der Paktmagie vergleichsweise gering. Das Risiko kann nie vollständig neutralisiert werden - ein gewisses Risiko besteht immer. Auch bei der Paktmagie.
Es können einzelne, punktuelle und sehr spezifische Pakte geschlossen werden - Begabten des Oathbounds, die schon sehr weit auf dem Weg fortgeschritten sind (nach langen Jahren Praxiserfahrung), erlernen auch die Fähigkeit übernatürliche Entitäten potenziell
längerfristig in einem Pakt zu binden. Diese auf eine längere Dauer angelegten Pakte sind allerdings sehr kostspielig und riskant, insbesondere was ungewünschte Nebeneffekte angeht.
Im Oathbound hat man ein sehr starkes Ausgleichsbewusstsein: Eine Hand wäscht die Andere. Nichts ist jemals umsonst oder geschenkt. Dinge haben immer einen Preis. Die Frage ist nur
welchen.
Kernphilosophie und Weltanschauung
Im Oathbound ist das Bewusstsein darüber, dass
nichts in der Welt jemals umsonst ist und alles immer irgendeinen Preis hat, sehr stark. Es stellt sich grundsätzlich also nicht die Frage, ob eine Gegenleistung erwartet wird oder etwas eine Preis hat, sondern lediglich,
wie hoch und was der Preis ist - und wie viel
Verhandlungsspielraum ist, um den Gegenüber über den Tisch zu ziehen oder zumindest bessere Konditionen herauszuhandeln.
Der Oathbound hat seit jeher einen sehr klaren, realistischen und abgeklärten Blick auf die Welt. Es gibt weder das "reine Gute" noch das "pure Böse". Alles ist immer eine Frage der Perspektive.
Dem Oathbound wird oft vorgeworfen, keine Moral oder Ethik zu kennen. In dem schlechten Ruf und dem Vorurteil gegenüber Magiewirkenden der Oathbound-Tradition steckt auch ein wahrer Kern. Magiewirkende, die der Oathboundtradition folgen, begegnen auch ihrer Umwelt - anderen Mitgliedern des Oathbounds, aber auch allen anderen Magiewirkenden und auch übernatürlichen Entitäten - mit einem grundsätzlichen Misstrauen. Es ist für die meisten Oathbound-Magiewirkenden daher auch nur "normal", dass auch ihnen mit einer gesunden Portion Misstrauen begegnet wird. Menschen mögen vorgeben, gute, idealistische Intentionen zu haben - aber nichts ist jemals wirklich umsonst: kein Geschenk, kein Segen, keine "gute" Tat. Es wird immer irgendetwas als Gegenleistung erwartet. Und wenn es nur Dankbarkeit ist.
Magie ist für den Oathbound vor allem ein Werkzeug - Magie ist ein Mittel zum Zweck. Magie kann trainiert werden und Magie kann clever eingesetzt werden, sodass etwaige individuelle Schwächen nicht automatisch zum Nachteil werden müssen. Man muss nur einfach cleverer sein und den besseren Plan haben.
Begabte, die der Oathbound-Tradition folgen, verhalten sich gerne so, als wäre alles nur ein strategisches Spiel; als ginge es nur darum, zu gewährleisten, dass sie Spielende und nicht bloße Figuren auf dem Schachbrett sind, die von anderen herum geschubst werden. Rivalitäten im Oathbound beziehen sich häufig auf strategisches Geschick und hinterhältige Intrigen.
In manchen Kreisen des Oathbounds wird ein geschicktes Ausboten von Rivalen und Konkurrenten sogar von Seiten der Verlierer mit Respekt belohnt. Andere - egal um was es geht, sei es ein harmloses Kinderspiel, oder das geschickte Feilschen mit einem Dämon - gewinnen zu lassen oder das eigene strategische Geschickt zurückzuhalten,
ohne sich davon langfristig wiederum einen Vorteil zu verschaffen, gilt schon wieder als beschämend und verwerflich.
Initiation und Aufnahme
Rite of Passage
Im Rite of Passage müssen Anwärter:innen eine übernatürliche Entität erfolgreich anrufen.
Die Theorie zum Anrufen einer übernatürlichen Entitäten erlernen Anwärter:innen durch Mentor:innen, Angehörige, Zirkelmitglieder, die bereits vollwertige Mitglieder im Oathbound sind.
Umsetzen müssen Anwärter:innen die Anrufung aber selbst.
Eine geglückte Anrufung hat wenig mit den eigentlichen Fähigkeiten der Anwärter:innen zu tun. Es obliegt den Entitäten, ob sie gerade "in der Laune" sind, einer Anrufung zu folgen. Man kann ein Anrufungs-Ritual perfekt umsetzen und dennoch scheitern. Manchmal antworten Entitäten einfach nicht. Die Gründe hierfür können vielfältig und sehr spezifisch und individuell sein. Heute antwortet einen Entität vielleicht nicht, morgen schon. Übernatürliche Entitäten, die durch eine Oathbound-Ritual angerufen werden können, sind unkontrollierbar und immer launisch.
Nur jene, die der Tradition des Oathbounds bereits seit mehreren Jahrzehnten folgen und sich intensiv mit verschiedenen Ritualen der Anrufung befasst haben, kann es gelingen - auch dies ist selten, aber kann vorkommen - eine Entitäten auch gegen ihren Widerstand dazu zu bringen, einer Anrufung zu folgen. Dass die Entitäten höchstwahrscheinlich mit entsprechender Laune folgen, ist praktisch gegeben. Diese erzwungenen Anrufungen enden häufig tödlich für die Anrufenden.
Wird die Anrufung von Anwärter:innen nicht beantwortet, wurde das Rite of Passage nicht bestanden. Entsprechend sind die Anwärter:innen - unabhängig von ihrem Können - ganz den Launen der Entitäten ausgesetzt.
(In den Kreisen des Oathbounds ist es bekannt, auch wenn niemand darüber jemals spricht oder es zugeben würde, dass z.B. Familienangehörige bereits im Vorfeld von Rite of Passage Phasen im Hintergrund Deals - Pakte - mit einzelnen übernatürlichen Entitäten aushandeln, sodass diese dann auf die Anrufungen der Anwärter:innen auch reagieren und damit das Rite of Passage erfolgreich absolviert werden kann. Entsprechend sind die Karten immer schon gezinkt. Auch wenn natürlich niemals jemand zugeben würde, dass dies der Fall ist und auch gegenüber den Anwärter:innen nie offenbart wird, dass sie ihr Rite nicht aus eigener Kraft absolvierten. Die Illusion "würdig zu sein" in den Augen übernatürlicher Entitäten wird um jeden Preis aufrecht erhalten!)
Magische Praxis, Stil und Hilfsmittel
Im Oathbound wird viel mit ritualisierter Magie gearbeitet. Begabte lernen über Jahrzehnte hinweg sehr viele Zauber und Rituale der Anrufung, um verschiedene Entitäten dazu zu bewegen, sich zumindest auf einen Deal einzulassen. Die
Rituale der Anrufung übernatürlicher Entitäten und die
Pakt-Magie sind Magieformen, die nur und ausschließlich durch Begabte des Oathbounds praktiziert werden können.
Hinzu kommen Strategien und Praktiken, wie eben diese Verträge ausgehandelt werden, worauf zu achten ist, welche Risiken bedacht werden müssen, und und und.
Außerdem gilt es, die Eigenheiten und Persönlichkeiten bekannterer Entitäten zu erlernen, sodass die Pakte möglichst gut und zum Vorteil für die Zaubernden gestaltet werden können.
Die übernatürlichen Entitäten sind unendlich vielfältig und jede Einzelne einzigartig. Auch Entitäten der gleichen Gattung, z.B. Spirits, gleichen sich selten. Von einem niederen Dämon auf einen anderen zu schließen, kann sehr gefährlich werden. Das einzige, was
alle übernatürlichen Entitäten, die überhaupt dazu neigen, auf ritualisierte Anrufungen von Oathbound-Magiewirkenden zu reagieren, gemein ist, ist der Umstand, dass sie allesamt sehr
launisch und
unberechenbar sind. Diese Entitäten sind keine treuen Begleiter, sie sind keine helfenden Unterstützer. Was für die übernatürlichen Entitäten mehr ein amüsantes Spiel ist, ist für die Magiewirkenden potenziell tödlich.
Besonderheiten
Die Fähigkeit übernatürliche Entitäten anzurufen, mit ihnen in Kontakt zu treten, zu kommunizieren und Dienste von ihnen zu erhandeln, ist eine spezifische Eigenheit des Oathbounds und das Know-How (Zauber, Rituale, Praktiken, etc.) gehören zu den
Pfadgeheimnissen.
übernatürliche Entitäten
Es gibt eine reihe übernatürlicher Entitäten, Wesen und Kräfte, für deren Anrufung man im Oathbnound Rituale und Zauber entwickelt hat (fortlaufend auch weiterentwickelt). Dazu gehören Feenwesen, Geister, niedere Dämonen, oder andere (mythologische) Wesen, die über eigene Magie verfügen. Es ist nicht möglich göttliche Entitäten in einem Pakt zu binden.
Die Techniken und Methoden des Oathbounds ermöglichen es, dass die Magie, die die übernatürlichen Wesen bereitstellen, auch durch die Oathbound-Magiewirkenden genutzt werden kann. Es ist nicht die Eigenschaft der übernatürlichen Entitäten, ihre Kräfte zu teilen - es bedarf der spezifischen Methoden, also der
Pakt-Magie der Tradition des Oathbounds, um diese Verbindung bzw. Übertragung herzustellen.
Theoretisch, wenn auch praktisch nicht umsetzbar (soweit man weiß), wäre es auch möglich höhere Dämonen, und Luzifer höchstpersönlich anzurufen. Etwas, das in der Praxis bisher nie von Erfolg gekrönt war. Luzifer hat besseres zu tun, als sich mit dahergelaufenen Begabten zu befassen und ihnen irgendwelche Gefallen zu tun. Je mächtiger die Entität, die versucht wird in einem Pakt zu binden, desto höher auch das Risiko, dass die Entität kurzerhand schnellen Prozess macht. Vor allem, wenn sie sich gestört fühlen. Da kann das Leben schnell verwirkt sein.
Interne Organisation
Der Oathbound wird von
drei Begabten geleitet.
Um sie herum scharen sich enge Vertraute und missgünstige Machthungrige. Die Elite des Oathbounds gleicht einem Haifischbecken. Hinterhalt und Intrige gehören zur leidigen Normalität.
Auf die Blutsbande der Familien kann man sich
meistens noch verlassen, aber genug Ausnahmen von der Regel bestätigen, dass auch die Familienloyalitäten sehr wechselhaft sind. Auch hier kommt zum Tragen, dass ... für den richtigen Preis... alle und jeder die eigene Moral und Prinzipien vergisst und man nicht mal vor dem eigenen Schatten sicher sein kann.
Obwohl Intrigen und hinterhältige Machtkämpfe im Oathbound an der Tagesordnung stehen, sind es seit einigen Generationen doch immer die gleichen Familien, die die Leitung des Pfades innehaben. Das mag nicht zuletzt auch daran liegen, dass es eben jenen - wenigen - gelungen ist, mächtige Entitäten nicht nur an einzelne, sondern sogar an Familien zu binden; zumindest insoweit, als diese Entitäten scheinbar willens sind, über Generationen hinweg, die Begabten dieser Blutlinien zu bevorzugen. Für den Machterhalt und die Vormachtstellung wird auch das Wissen, wie es gelungen ist, mächtige Entitäten über Generationen hinweg davon zu überzeugen, eine bestimmte Blutlinie besonders zu bevorzugen, innerhalb des Oathbounds selbst, geheim gehalten.
Blutsbande und Familienverbindungen sind, trotz aller Hinterhältigkeit - oder gerade deswegen - im Oathbound sehr wichtig und der Blutsverwandtschaft kommt eine hohe Bedeutung zu. Es ist eine ambivalente Mischung aus 'Blut ist dicker als Wasser' und 'keep your friends close, but your enemies closer' - und die wichtigste Regel von allen:
Vertraue niemandem!.
Von allen Pfaden besteht im Oathbound noch eher ein
patriarchales Gesellschaftsverständnis. Gleichzeitig ist bekannt, dass die eigentlichen magischen Fähigkeiten durch die Hexen vererbt werden. Historisch gewachsen ist, dass Hexen als besonders wertvoll gelten. Daraus leitete sich nicht automatisch ab, dass sie auch führende Positionen einnehmen oder mehr Mitsprache bei pfadinternen Angelegenheiten hätten. Hexen - v.a. Töchter - werden oft als wertvolles Faustpfand und strategisch einsetzbare Schachfigur eingesetzt, um z.B. Kontakte in einflussreichere Blutlinien zu sichern.
Pfadwechsel
Verlassen
Den Oathbound verlassen, kommt einem existenziellen Selbstmord gleich.
Wenn Begabte beim Austritt nicht buchstäblich ums Leben kommen (getötet durch nahestehende Personen, die sie verraten haben oder Entitäten), verlieren sie alles: Ansehen, Stellung, Beruf, ihre Existenzgrundlage, Familie, Freunde und nicht zuletzt den Großteil ihrer magischen Fähigkeiten.
Begabte, die den Oathbound verlassen, werden sozial geächtet und der Oathbound sieht es als besonderen Verrat an, wenn diese Begabten sich anderen Pfaden anschließen.
Man weiß im Oathbound, dass ein paar (wenige), die ein Pfadverlassen überlebt haben, Schutz beim
Path of Nature gefunden haben und dort versteckt werden. Oathbounds, denen nichts anderes übrig blieb, als bei den
Lost Ones zu landen, sind dazu verdammt, sich ständig umzusehen, immer wachsam zu sein; denn all zu oft widerfahren denjenigen, die den Oathbound verlassen, unglückliche Dinge.
Spätere Aufnahme
Es ist möglich, später im Leben von einem Pfad in den Oathbound zu wechseln.
Oft fehlt es jenen Begabten aber an implizitem Wissen - Wissen, mit dem Kinder, die im Oathbound geboren wurden, von Anfang an aufwachsen. Das führt oft dazu, dass sie chaotischen Entitäten zum Opfer fallen, wenn sie ein Rite of Passage versuchen.
Es halten sich hartnäckig Gerüchte (und vielleicht ist auch mehr wahr daran, als man zugeben möchte), dass es fast nicht möglich ist, später im Leben zum Oathbound zu wechseln und die Oathbound-Begabten nur vorgeben, dass diese Möglichkeit besteht, weil die unwissenden Begabten als Opfergaben genutzt werden.
[Hinweis der Spielleitung: Ein späteres Dazustoßen ist
möglich aber selten und diejenigen, die nicht in den Oathbound geboren wurden, gehören nie wirklich ganz dazu; sie spüren immer - wenn auch manchmal nur (noch) subtil - dass sie irgendwie fremd sind und nicht ganz dazu zu gehören scheinen. Eine höhere Machtposition in dem Pfad ist unmöglich.]
... in der Welt
Gegenüber anderen Pfaden
Der Oathbound ist innerlich sehr gespalten und zerstritten. Man vertraut einander nicht. Lediglich gegenüber anderen Pfaden wiederum gelingt es dann und wann als Einheit aufzutreten. Die interne Zerrissenheit ist eine der größten Schwächen der Oathboundtradition im Vergleich zu all den anderen Magiepfaden.
Die meisten Begabten des Oathbounds sind sich ihrer sozialen Stellung im Verhältnis zu den anderen Pfaden bewusst. Sie sind die Außenseiter, sie repräsentieren für viele andere Begabte die Schattenseite der Magie, sie sind die, mit denen niemand wirklich etwas zu tun haben möchte und ihre Magieweisen werden von anderen Pfaden verurteilt und gelten in anderen Pfaden teils sogar als verboten.
Gleichzeitig übernehmen Begabte des Oathbounds oft Aufgaben, auf die die magische Welt angewiesen ist. Die Paktmagie ist in vielen Dingen nützlich. Entsprechend werden Oathbound-Begabte zähneknirschend dann doch wiederum gebilligt.
Während sich die Beziehungen zwischen dem Oathbound und den meisten anderen Pfaden unterkühlt, distanziert und eher widerwillig kooperativ (wenn es denn sein muss) gestalten, pflegen
Sacred Path und Oathbound seit jeher eine sehr enthusiastisch gelebte Erzfeindschaft. Während Begabte des Sacred Paths Oathboundbegabte stark verurteilen und ihre moralisch-ethische Überlegenheit bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen, scheint es dem Stil des Oathbounds eher zu entsprechen, auf hinterhältige, oft heimtückische Weise Projekte und politische Zeile des Sacred Paths zu sabotieren. Einfach aus Prinzip!
Berufsfelder
Die Oathbound Begabten sind für ihr Verhandlungsgeschick, ihr strategisches Kalkül und ihre Verschlagenheit bekannt. Es ist bekannt, dass Oathboundbegabte durch Rituale der Anrufung und Paktmagie Magiemöglichkeiten besitzen, die anderen Begabten völlig verwehrt bleiben. Sie haben Möglichkeiten, Dinge zu bewirken, die andere nicht können.
Auch ihre Fähigkeit, durch die Anrufung von übernatürlichen Entitäten, ihr eigenes Ausbrennrisiko zu mindern, macht sie in einigen Berufsfeldern nahezu (leider) unentbehrlich.
Beispielsweise sind es oft Begabte des Oathbounds die die
Pakte für
Dienststrafen entwerfen und umsetzen oder die magischen Fähigkeiten von Verurteilen binden, schwächen, unterdrücken oder sogar komplett bannen. Oathbound Begabte, die besonders gute "Kontakte" zu bestimmten Entitäten bzw. Entitäten-Gruppen haben, können aufgrund der Möglichkeiten, die sich ihnen dabei bieten, z.B. auch in der
Garde bei Ermittlungen, Verbrechensaufklärung, usw. arbeiten oder als
Fluchbrecher:innen - die Möglichkeiten sind so vielfältig, wie die Fähigkeiten der Entitäten, die angerufen werden können.