Clubs & Secret Societies
The most powerful lessons are never on the syllabus.
TL;DR:
- neben dem Studium gibt es zahlreiche Clubs & Freizeitaktivitäten (literarisch, künstlerisch, sportlich, akademisch);
- die meisten Clubs stehen allen Pfaden offen und werden von Studierenden selbst organisiert;
- parallel existieren geheime Gesellschaften (Secret Societies), die im Verborgenen operieren;
- Secret Societies bewegen sich zwischen akademischer Tradition und verdeckter Einflussnahme;
- manche werden vom Hohen Rat geduldet, andere befinden sich in direkter Konfrontation mit offiziellen Strukturen;
- Plotting von Secret Societies findet ausschließlich über Discord statt;
Das studentische Leben in Oxford beschränkt sich keineswegs nur auf Vorlesungen und Seminare. Auf dem Campus der magischen Universität haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche Clubs, Zirkel und Interessengruppen etabliert, die von den Studierenden selbst organisiert und betrieben werden. Die meisten dieser Vereinigungen stehen allen Pfaden offen, manche haben sich jedoch auf spezifische Interessensgebiete oder Fertigkeiten spezialisiert. Die Teilnahme ist freiwillig und wird von der Universitätsleitung ausdrücklich gefördert – schließlich trägt das gemeinschaftliche Leben außerhalb der Vorlesungssäle maßgeblich zur Vernetzung unter den Studierenden bei.
Literarische und künstlerische Zirkel
The Inkbound Society
Ein Schreibzirkel, der sich regelmäßig in einem abgelegenen, etwas muffigen Seminarraum im Westflügel trifft. Die Mitglieder lesen sich gegenseitig Texte vor, kritisieren höflich und trinken dabei reichlich Tee. Die Gruppe ist beliebt unter Träumer:innen, Zyniker:innen und solchen, die sich selbst für brillante Dichter:innen halten. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen, sollten aber eine gewisse Kritikfähigkeit mitbringen.
Theatrum Obscura
Ein studentisches Theaterkollektiv, das sich auf düstere oder experimentelle Stücke spezialisiert hat. Die Proben finden wahlweise in den Räumen der Universität oder unter freiem Himmel auf den Ländereien statt. Masken und magische Requisiten sind ausdrücklich erwünscht – die Grenzen zwischen Illusion und Realität werden hier bewusst verschwommen gehalten. Aufführungen finden meist zum Semesterende statt und ziehen regelmäßig ein größeres Publikum an.
University Orchestra & Choral Group
Ein gemischtes Ensemble aus Instrumentalist:innen und Sänger:innen. Magische Hilfsmittel zur Tonfindung oder Stimmverbesserung sind strikt verboten – der Klang soll „authentisch" bleiben. Die Proben finden im alten Gewölbekeller des Haupttrakts statt, gelegentlich begleitet von einem spukenden Metronom, dessen Herkunft niemand so recht klären konnte. Das Orchester tritt zu besonderen Anlässen auf, etwa bei Ratsempfängen oder akademischen Feierlichkeiten.
Debattier- und Diskussionsgruppen
Feather & Fire – The Debating Club
Wöchentliche Streitgespräche zu gesellschaftlichen, politischen und magischen Themen finden hier statt. Das Reden mit spitzer Zunge gilt als Kunstform, und wer verliert, bringt beim nächsten Treffen Kekse mit. Die Debatten sind pfadübergreifend und können mitunter hitzig werden – dennoch herrscht ein respektvoller Umgang miteinander. Treffen finden im Studentischen Kolleg statt.
Philosophy and Ethics Clubs
Diskussionsrunden zu moralischen Fragen der Magie, die häufig hitzig verlaufen, da sie pfadübergreifend besucht werden. Die unterschiedlichen Ansichten über den rechten Einsatz von Magie führen regelmäßig zu lebhaften Debatten. Es kam in der Vergangenheit mehrfach zu Duellherausforderungen im Nachgang – diese werden jedoch stets unter Aufsicht und nach den Regeln der Universität ausgetragen.
Praktische Fertigkeiten und Wettkämpfe
Fencing & Duelling
Das Training findet in der Duellistenhalle statt und wird streng durch Lehrpersonal überwacht. Strikte Etikette ist Pflicht. Offizielle Wettbewerbe sind prestigeträchtig und können Studierenden Türen in politische Kreise öffnen – viele Mitglieder des Hohen Rates waren in ihrer Studienzeit erfolgreiche Duellant:innen. Die Halle befindet sich in einem separaten Nebengebäude des Haupttrakts.
Enchanted Dance / Ballet of Blades
Eine faszinierende Mischung aus Choreografie, Illusion und Waffenbeherrschung. Ursprünglich von Oathbound-Magier:innen ins Leben gerufen, erfreut sich diese Kunstform mittlerweile pfadübergreifender Beliebtheit. Die Proben finden meist auf dem Runden Platz oder in den Innenhöfen statt, Aufführungen bei besonderen Anlässen. Anfänger:innen sind willkommen, sollten aber körperliche Fitness und Rhythmusgefühl mitbringen.
Magic Scavenger Hunts / Rune Hunts
Spontane Campus-Wettbewerbe, bei denen mittels Runen Hinweise entschlüsselt und Artefakte geborgen werden müssen. Diese Schnitzeljagden werden meist von älteren Studierenden und den sogenannten „Classifieds" organisiert – einer informellen Gruppe, die für ihre kreativen und manchmal grenzwertigen Einfälle bekannt ist. Die Jagden erstrecken sich über das gesamte Universitätsgelände und können mehrere Stunden dauern.
Naturverbundene Aktivitäten
The Moss Garden
Ein Urban-Gardening-Projekt auf einem alten Bibliotheksdach. Dort wachsen seltene Moose, Pilze und Nachtblumen, die teilweise nur unter bestimmten magischen Bedingungen gedeihen. Wer regelmäßig bei der Pflege hilft, bekommt einen eigenen Pflanztopf mit Namensschild. Einige der Pflanzen haben gelernt, sich selbst zu gießen – was gelegentlich zu überraschenden Wasserfontänen führt. Der Zugang erfolgt über eine versteckte Treppe im Südflügel.
Akademische Spezialisierungen
Reading Circle for Occult Literature
Im Keller des Südflügels treffen sich Interessierte, um alte Werke, verbotene Grimoire (nur mit Genehmigung) und moderne Interpretationen zu diskutieren. Der Zirkel ist offiziell anerkannt, bewegt sich aber inoffiziell mitunter in Graubereichen. Die Auswahl der Lektüre wird von einer rotierenden Leitung bestimmt. Neue Mitglieder müssen von bestehenden eingeführt werden.
Ancient Languages & Magic Formulas
Ein Club, der sich mit antiken, verlorenen magischen Sprachen beschäftigt – unter anderem Drakonisch, Tiefelfisch und Astralsanskrit. Die Gruppe ist besonders beliebt bei Nerds und hochbegabten Nachwuchs-Magier:innen, die sich für die historischen Wurzeln der Magie interessieren. Regelmäßige Treffen finden in der Hauptbibliothek statt, wo auch die entsprechenden Quelltexte zugänglich sind.
Sonstiges
Die Anmeldung zu den meisten Aktivitäten erfolgt über Aushänge am Schwarzen Brett (ooc: Plotgruppen gibt es im Discord & hier im Forum) im Studentischen Kolleg oder durch direkte Ansprache der jeweiligen Organisator:innen. Einige Gruppen verlangen eine kleine Mitgliedschaftsgebühr zur Deckung von Material- oder Raumkosten.
Secret Societies
Neben den offiziell anerkannten Clubs und Freizeitaktivitäten existieren an der magischen Universität von Oxford auch Vereinigungen, die im Verborgenen operieren. Diese sogenannten Geheimbünde bewegen sich in einer Grauzone zwischen akademischer Tradition und verdeckter Einflussnahme. Während manche von ihnen lediglich exklusive Debattierforen oder Forschungsgruppen sind, gehen andere weit über akademische Interessen hinaus und streben nach politischer Macht, verbotenem Wissen oder der Kontrolle über die Strukturen der magischen Gesellschaft selbst.
Die Existenz dieser Gesellschaften ist ein offenes Geheimnis – man weiß, dass es sie gibt, doch ihre Mitglieder, Rituale und wahren Absichten bleiben meist im Dunkeln. Manche werden vom Hohen Rat geduldet, solange sie die öffentliche Ordnung nicht stören. Andere befinden sich in direkter Konfrontation mit den offiziellen Strukturen, ohne dass dies jemals offen ausgesprochen würde.
Anmerkung: Die Universität und der Hohe Rat dulden die Existenz einiger dieser Gesellschaften stillschweigend, solange sie die öffentliche Ordnung nicht gefährden. Andere, wie The Ashen Veil, befinden sich in einem rechtlichen und moralischen Graubereich, dessen Grenzen niemand genau definieren kann, oder will. Im Laufe des Inplays können weitere Secret Societies entstehen. Das plotten dieser Societies finden ausschließlich über Discord statt. Um es für alle nicht zu verderben sollten Planungen auch in den entsprechenden Channeln bleiben. Diese Plotgruppen sind außerdem nicht zwingend vom Team geführt. Jeder User darf hier Initiative zeigen und sich einbringen.
Domus Rubrum – The Red House
„In silentio, potentia. In sanguine, pactum."
(In der Stille liegt Macht. Im Blut liegt der Pakt.)
Eines der ältesten und einflussreichsten Häuser der Universität. Offiziell handelt es sich um ein elitäres Debattierforum für Studien zur magischen Ethik und Machttheorie. Inoffiziell ist Domus Rubrum dafür bekannt, dass fast alle seine Mitglieder früher oder später zu Anwärtern für den Hohen Rat werden – oder für diesen in irgendeiner Form tätig sind. Der Sacred Path ist unter den Mitgliedern überproportional vertreten, was den Bund in manchen Kreisen als ideologisch gefärbt erscheinen lässt.
Die Treffen finden an wechselnden Orten statt und sind streng vertraulich. Mitglieder tragen niemals offene Symbole ihrer Zugehörigkeit – lediglich ein rotgewirkter Faden, der im Innenfutter ihrer Kleidung vernäht ist, dient als diskrete Erkennungsmarke. Es heißt, dass dieser Faden durch ein altes Blutritual geweiht wurde, doch Details dazu sind nicht öffentlich bekannt.
Ziele:
Wahrung – oder Formung – der Machtbalance innerhalb der magischen Gesellschaft. Domus Rubrum versteht sich als Hüterin der etablierten Ordnung, arbeitet aber aktiv daran, Schlüsselpositionen mit „geeigneten" Personen zu besetzen.
Verbindungen:
Enge Bindung zum Hohen Rat. Viele ehemalige Mitglieder sitzen heute im Rat oder in dessen Umfeld. Starke Vertretung des Sacred Path.
Eintritt:
Nur durch persönliche Einladung eines bestehenden Mitglieds nach einer „Bewährungsphase". Diese kann Monate oder Jahre dauern und beinhaltet die Beobachtung von Loyalität, Diskretion und ideologischer Ausrichtung. Wer abgelehnt wird, erfährt meist nie, dass er überhaupt geprüft wurde.
Vespera Noctis – Evening of the Night
„That which walks unbound, walks through us."
Eine okkult-philosophische Gesellschaft, die sich mit der Grenze zwischen Leben und Tod beschäftigt. Ihre Mitglieder erforschen Übergänge, Schwellen und jene Zustände, die weder dem einen noch dem anderen Reich vollständig angehören. Viele unter ihnen sind Expert:innen für Seelenmagie, Jenseitskontakte oder Nekrotheorie – Bereiche, die zwar nicht grundsätzlich verboten sind, aber unter strenger Beobachtung des Hohen Rates stehen.
Der Ruf von Vespera Noctis ist düster, aber faszinierend. Es wird gemunkelt, dass niemand an der Universität stirbt, ohne dass jemand von Vespera Noctis es zuerst weiß – ob durch Vorahnung, magische Überwachung oder andere Mittel, bleibt unklar. Die Gesellschaft trifft sich bevorzugt in den späten Abendstunden oder nachts, oft in verlassenen Teilen der Bibliothek oder auf dem alten Friedhof außerhalb der Stadtmauern.
Ziele:
Zugang zu altem Wissen über Tod, Transformation und die Grenzen der Seele. Vespera Noctis strebt danach, die Kontrolle über Übergänge zu erlangen – sei es im Moment des Sterbens, der Wiedergeburt oder anderer metaphysischer Schwellenzustände.
Verbindungen:
Magier:innen mit verwandten Gaben, insbesondere jene, die mit Geistern, Seelen oder den Grenzen des Lebens arbeiten. Teilweise Verbindungen zum Oathbound Path, da dessen Mitglieder oft mit ähnlichen Themen in Berührung kommen.
Eintritt:
Durch das Bestehen eines sogenannten „Traumrituals". Kandidat:innen werden in einen magisch induzierten Traumzustand versetzt, in dem sie mit ihrer eigenen Sterblichkeit und den Schatten ihres Unterbewusstseins konfrontiert werden. Einige wachen aus diesem Ritual nie wieder auf – ob durch eigenes Versagen, magische Überlastung oder bewusste Eliminierung ungeeigneter Kandidat:innen, ist Gegenstand zahlreicher Spekulationen.
Circulus Ferri – The Iron Circle
„Construct. Conquer. Conceal."
Ein Geheimbund, der ursprünglich aus dem technischen Flügel der Universität hervorging, aber längst weit über diesen Bereich hinausreicht. Circulus Ferri betrachtet Magie nicht als chaotische Kraft, sondern als System – als Maschine, die man entwerfen, durchdringen und letztlich brechen kann. Die Mitglieder sind bekannt dafür, ihre Forschungsergebnisse absichtlich nicht zu veröffentlichen und stattdessen in geheimen Archiven zu horten.
Es kursieren Gerüchte über dampfbetriebene Spionagewerkzeuge, verfluchte Prototypen und Studierende, die nach der Teilnahme an bestimmten Projekten spurlos verschwunden sind. Manche behaupten, Circulus Ferri habe Zugang zu Technologien, die noch nicht einmal dem
Arcane Codex bekannt seien – andere halten dies für Propaganda, um die Gruppe gefährlicher erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich ist.
Ziele:
Kontrolle über die Infrastruktur magischer Systeme. Circulus Ferri strebt danach, nicht nur einzelne Zauber zu meistern, sondern die grundlegenden Mechanismen zu verstehen, die Magie als Ganzes steuern. Dies schließt auch die Manipulation oder Sabotage bestehender Systeme ein.
Verbindungen:
Starke Präsenz im Bereich der magischen Mechanik und Technomagie. Vereinzelt Verbindungen zu den Classified Studies. Möglicherweise auch Kontakte zum Arcane Codex, obwohl dies nie bestätigt wurde.
Eintritt:
Nur wer etwas veröffentlich hat, was zum nachdenken anregt, wird überhaupt als potentielles Mitglied wahrgenommen. Die Aufnahme erfolgt nach einer Demonstration von technischem Können und der Bereitschaft, eigene Erfindungen der Gruppe zur Verfügung zu stellen. Loyalität wird durch magische Schwüre oder technische Sicherheitsmaßnahmen erzwungen.
The Ashen Veil
„We do not hide. We erase."
Niemand weiß mit Sicherheit, wer zur Ashen Veil gehört. Es gibt keine Listen, keine bekannten Rituale, keine festen Versammlungsorte. Und doch verschwand vor einigen Jahren ein Professor drei Wochen nach dem Verdacht auf Blutmagie – ohne Spuren, ohne öffentlichen Aufruhr, ohne offizielle Ermittlungen. Sein Name wurde aus den Universitätsunterlagen entfernt, als hätte er nie existiert.
Es heißt, der Schleier sei ein geheimer Ableger des Hohen Rates selbst – oder dessen Gegengewicht. Manche glauben, es handle sich um eine Art Schattenjustiz, die jene eliminiert, die nicht durch offizielle Kanäle zur Rechenschaft gezogen werden können oder sollen. Andere vermuten, dass die Ashen Veil tatsächlich unabhängig vom Rat operiert und ihre eigenen Ziele verfolgt.
Was auch immer die Wahrheit sein mag: Die bloße Erwähnung der Ashen Veil reicht aus, um selbst erfahrene Magier:innen nervös zu machen. Denn wenn der Schleier sich für jemanden interessiert, bleibt von dieser Person meist nichts zurück – nicht einmal eine Erinnerung.
Ziele:
Absolute Geheimhaltung. Kontrolle durch Angst. Möglicherweise die Ausübung von Schattenjustiz gegen jene, die verbotene Magie praktizieren oder auf andere Weise als Bedrohung für die Ordnung angesehen werden.
Verbindungen:
Klassifiziert. Es wird vermutet, dass Mitglieder der Ashen Veil in allen Bereichen der Universität und des Rates präsent sind – als Spione, Informanten oder Vollstrecker. Gegner verrufener Magie und unkontrollierter magischer Experimente.
Eintritt:
Man wird kontaktiert – oder nie. Es gibt keine bekannte Möglichkeit, sich aktiv um eine Mitgliedschaft zu bemühen. Wer als geeignet erachtet wird, erhält eine Nachricht oder wird auf andere, diskrete Weise angesprochen. Wer abgelehnt wird – oder zu viel weiß – verschwindet manchmal ebenfalls.