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a magical gaslamp fantasy rpg

Path of True Sorcery

True sorcery is not a skill to be taught but a birthright to be claimed.
The rest merely play at what we are.
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  • Sorcerer Archetype



TL;DR:
  • Philosophie: Magie liegt im Blut. Sie ist intuitiv so natürlich wie Atmen
  • Quasi-aristokratische Weltanschauung (Elite der magischen Welt)
  • Hilfsmittel gelten als Krücken für Schwächere
  • Rite of Passage: Ritual des Erwachens. Sein Calling erleben (Element oder magische Sphäre)
  • Calling = intime Verbindung zu einer Magiequelle
  • Magiepraxis: Sehr individuell, keine formalen Regeln, jeder findet eigene magische Signatur
  • Höchste Ausbrennrate aller Pfade. Es gilt unter ihnen als Zeichen magischer Stärke
  • Familien mit vielen Ausbrenn-Toten = Elite
Gemäß der Lehre des Path of True Sorcery, liegt Magie den Begabten im Blute. Die mächtigsten Begabten haben den direktesten und unmittelbarsten Zugang zur Magie; sie spüren sie, sie fließt durch sie, sie sind selbst die Quellen ihrer magischen Kräfte. Magie kommt aus ihnen heraus. Sie sind besonders, weil sie magische Begabungen haben und kaum Hilfsmittel benötigen, um Magie zu wirken. Diese Begabungen werden familiär vererbt. Umso wichtiger ist es für die Begabten des Path of True Sorcery, die Familienlinien rein (und mächtig) zu halten. Innerhalb des Pfades gibt es eine quasi-aristokratische Weltanschauung (selbstverständlich sind sie die Elite).

Kernphilosophie und Weltanschauung


Der Path of True Sorcery ist gekennzeichnet durch eine fundamentale Überzeugung davon, dass Magie Begabten im Blut liegt. Man ist davon überzeugt, dass jene, die wirklich mächtig sind, gar keine Hilfsmittel brauchen, um Magie wirken zu können. Magie kommt für diese Menschen intuitiv und natürlich - ist wie Atmen. Hilfsmittel, wie Zauberstäbe oder Zauberformeln, nutzen zu müssen, oder sich auf die Unterstützung anderer Entitäten, wie Götter verlassen zu müssen, sind lediglich Krücken für jene Begabten, die von sich aus selbst nicht so stark und fähig sind.

Initiation und Aufnahme


Das Rite of Passage für den Path of True Sorcery ist eine Art Ritual des Erwachens, das sehr unterschiedlich und individuell - häufig gibt es hier auch Familientraditionen - aussehen kann. Diese Rituale sind darauf ausgelegt, dass Begabte ein Calling erleben. Das Calling kommt von der Magie selbst, es kann ein Element sein (Feuer, Wasser, Erde, Luft) oder aus einer anderen magischen Sphäre oder Dimension kommen. Das Calling beschreibt eine intime und starke Verbundenheit mit eben diesem Element der Magie. Begabte, die in der Tradition des Path of True Sorcercy stehen, beziehen ihre magischen Kräfte aus eben dieser Magiequelle (ihrem Calling) heraus und werden immer eine gewisse Affinität zu jenem Element haben, mit dem sie besonders magisch verbunden sind, auch wenn sie zu anderer Magiewirkung, die nicht per se mit dem Element assoziiert werden, fähig sind.

Magische Praxis, Stil und Hilfsmittel


Die Magiewirkungsweisen innerhalb des Pfades sind sehr individuell für die einzelnen Begabten. Es gibt keine formalen Regeln oder State-of-the-Art Magietechniken. Es ist die Herausforderung für alle Begabten in dieser Tradition, die eigene magische Signatur, die eigenen Techniken und Zugänge zur Magie zu finden.

Die Zahl derjenigen, die am Ausbrennen sterben, ist im Path of True Sorcery besonders hoch. Innerhalb des Pfades, so schrecklich der Tod von Angehörigen ist, gilt Ausbrennen allerdings auch als Zeichen von magischer Stärke und so werden diejenigen, die durch Magieausbrennen ihr Leben verloren haben, durchaus gewürdigt und sogar verehrt. Familien, die wiederholt Mitglieder durch Ausbrennen verloren haben, gelten als besonders magisch mächtige Blutlinien und haben oft hohe soziale Positionen innerhalb des Pfades inne. Sie bilden damit die Elite des Pfades und die Leitung des Pfades wird oft aus ihren Kreisen heraus auf Lebenszeit bestimmt. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich eine Art quasi-Aristokratie dadurch entwickelt. In der Regel stammen die Pfadleitungen immer auch aus den gleichen Familien, sodass es einer monarchieartigen Form gleicht.

Auch wenn während der Ausbildung von Begabten auf Niederschriften und Hilfsmittel wie z.B. Gestenbeschreibung zurückgegriffen wird, gilt es im Path of True Sorcery als verpönt, dauerhaft auf diese Krücken angewiesen zu sein. Magie sollte immer intuitiv und natürlich und selbstverständlich für die Begabten kommen; sich Zaubersprüchen zu bedienen oder Hilfsmittel wie Bücher, Notizen, usw. zu nutzen, gilt als Schwäche und Indiz dafür, dass das Calling nicht stark genug ist, dass es sich um Begabte handelt, die insgesamt nicht sonderlich stark sind (natürlich immer noch stärker als die Begabten anderer Pfade, die gar kein Calling erlebt haben).

Besonderheiten


Elementarmagie gehört zu den Besonderheiten der Tradition des True Sorcery Path. Begabte haben oft eine besondere Beziehung zu einer spezifischen magischen Quelle, häufig einem Element, z.B. Feuer, Wasser, Erde, etc. Sie können dieses Element beschwören, manipulieren und bändigen. Dies kann mit oder ohne Hilfsmittel, wie Zauber, Gesten, Artefakte, etc. geschehen, doch das Risiko, die Kontrolle zu verlieren und dabei auszubrennen ist erhöht, wenn komplett ohne Sicherheitsvorkehrungen dieses Element genutzt wird bzw. Magie aus dem Element heraus kanalisiert wird.

Interne Organisation


Dem Path of True Sorcery stehen drei Begabte voran. Häufig handelt es sich um die Familienoberhäupter von besonders einflussreichen Familien, die schon sehr lange im Path of True Sorcery gewisse Machtpositionen bekleiden. Es ist historisch gewachsen, dass es ein paar Familien gibt, denen nachgesagt wird, besonders fähige und mächtige Begabte hervorzubringen und dass gemäß dieser besonderen Fähigkeiten ihnen auch eine entsprechende Machtposition innerhalb des Pfades zusteht.

Um die mächtigen Familien herum scharen sich weitere, die auf günstige Verbindungen - z.B. durch strategisch Ehen - hoffen, im Machtgefüge des Pfades aufzusteigen. Das soziale Leben und die Lebensweise gleicht einem monarchischen und eher aristokratischen Modell.

Pfadwechsel

Verlassen

Begabten, die den Pfad verlassen, wird mit absolutem Unverständnis begegnet, denn der Path of True Sorcery ist der einzige wahre und echt Magiepfad. Alle anderen Magietraditionen sind im Vergleich eher minderwertiger. Das Unverständnis also ist extrem groß und kann zu massiver sozialer Ächtung und Ausgrenzung führen, von der nicht nur die Austretenden betroffen sind, sondern auch ihre nächsten Angehörigen.

Spätere Aufnahme

Der Zugang zum Path of True Sorcery ist nur mit einem erfolgten Calling möglich. Der Zugang insgesamt ist sehr exklusiv und Begabte, die erst später im Leben ein Calling erleben, wird mit Skepsis begegnet (warum wurde das nicht schon direkt in jungen Jahren gemerkt? Das ist schon sehr sonderbar.)

... in der Welt

Gegenüber anderen Pfaden

Es liegt im Selbstverständnis des Pfades, davon überzeugt zu sein, die einzig wahre und richtige Magieweise zu praktizieren. Durch das magische Calling wurde bewiesen, dass jene, die der Tradition des Pfads folgen auch die fähigsten und mächtigsten Magier und Hexen sind, denn nur sie haben diesen unmittelbaren, direkten Bezug zu den magischen Quellen und müssen so gut wie keine Hilfsmittel oder Krücken nutzen, um Magie nutzbar zu machen. So begegnen Begabte des Pfades den Begabten anderer Pfade: überheblich, arrogant und überaus stolz darauf, besser zu sein.
Auf die anderen Pfade wird - mitleidsvoll - herabgeblickt.

Kooperation mit anderen Pfaden erfolgt, solange die Vormachtstellung der Begabten des Paths of True Sorcery nicht untergraben oder in Frage gestellt wird. Kooperation mit dem Arcane Codex funktioniert gemeinhin sehr gut. Aus Perspektive des True Sorcery Path werden Begabten des Codex oft als gute Assistenz betrachtet. Der Codex ist die "light Version" des Path of True Sorcery. Dort landen oft auch jene Begabte, die kein Calling erfahren konnten, obwohl sie im Umfeld des True Sorcery Path aufgewachsen sind.

Die Magieweisen und Traditionen vom Sacred, Oathbound und Nature Path hingegen sind nur sonderbare Abarten von echter Magie. Auch und gerade gegenüber Lost Ones begegnet der Path of True Sorcery mit erheblicher Ablehnung, Abweisung und Ausgrenzung. Sie gelten als magisch verkümmert und bilden auf eine Weise das exakte Gegenstück zu der Tradition des True Sorcery Path. Häufig macht es den Eindruck, es wäre den Begabten des True Sorcery ganz recht, wenn es gar keine Lost Ones gäbe. Auch wenn sie keine Lösung für das Problem anbieten.

Berufsfelder

Begabte des True Sorcery Path findet man in vielen verschiedenen Berufsfeldern: sie bekleiden oft höhere Ämter, wie z.B. im Rahmen des Hohen Rats, sie dienen in der Garde oder arbeiten als Fluchbrecher:innen. Weniger häufig begegnet man Begabten des True Sorcery im heilenden oder pflegenden Bereich, und nur jene, die ein entsprechendes Calling erfahren haben, befassen sich stärker mit der natürlichen Umwelt, Pflanzen- und Tierwelt der magischen Welt. Aber auch das kommt vor. Häufig arbeiten True Sorcery Begabte im Bereich der Herstellung und Verzauberung von Artefakten und Gegenständen, auch wenn sie diese Erzeugnisse und Produkte selbst nicht nutzen, stellen sie dies - großzügig - für jene her, die auf diese Hilfsmittel bei der Magiewirkung angewiesen sind.