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EMBERS
a magical gaslamp fantasy rpg
lovely to sit between comfort and chaos
enemies to lovers / healer x weapon
I was dancing in the rain;
I felt alive, and I can't complain.
#1 05.03.26, 01:46
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Lovely
to sit between comfort and chaos;
Welcome to Oxford, Mage. Das Zentrum unserer magischen Gesellschaft: der Ort, an dem gelernt und gelehrt wird, Schauplatz politischer Machtkämpfe und Intrigen, Parkett für soziale Inszenierung. Hier treffen magisch Begabte aus allen fünf Pfaden aufeinander – und das nicht immer friedlich. Ob Gelehrter aus dem Arcanen Codex, Gottgeweihte des Sacred Path, erdverbundener Magier des Path of Nature, mächtige Hexe unter dem Siegel des Path of True Sorcery oder doch Outhbound Warlock im Pakt mit einem Dämon; sie alle gehören zu Oxford wie die charakteristischen Gaslaternen dieser Zeit, die im trüben Nebel den Weg durch die schmalen Gassen weisen. Eine Welt voller Geheimnisse, aber auch voller Möglichkeiten…

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Gaunt
wanted
  • Path free of choice
  • 40 - 60 years
  • Profession free of choice
  • Jenna Coleman?

you're kinda cute but it's raining harder —

Du bist der lebendige Beweis dafür, dass die Welt keine Gnade kennt, ein kunstvoll geflochtenes Netz aus Subtilität und Präzision, das sich durch die dunklen Arterien der Stadt zieht, wie ein Gift, das man erst bemerkt, wenn es das Herz schon erreicht hat. Dein Dasein gleicht einem taktischen Manöver in einem ewigen Schachspiel, bei dem du gelernt hast, dass ein wahrer Wert nicht bloß in Goldstücken bemessen wird, sondern in Wissen und Möglichkeiten, in der Kenntnis darüber, wem man ins Ohr flüstern muss, um eine weitreichende Katastrophe auszulösen. Du bewegst dich mit einer traumwandlerischen Sicherheit durch das Milieu der Vergessenen und der Mächtigen, stets flankiert von jenen Mittelsmännern und Kontaktpersonen, die wie Geister der Vergangenheit auf dich warten. Für jedes Schloss, jede abgeriegelte Tür, gibt es einen Namen, einen Gefallen, den du im richtigen Moment einzufordern weißt. Dein Verstand ist dabei so scharf geschliffen wie die Klingen, die du unter deiner Kleidung verbirgst, und deine Schlagfertigkeit dient dir als unbezwingbarer Schild, das jede verbale Spitze mit einer Nonchalance pariert, die nur jene besitzen, die den Tod bereits mehr als einmal zum Tanz aufgefordert haben.

Dein Körper selbst erzählt Geschichten; er ist eine Landkarte aus silbrigem Narbengewebe, die von Begegnungen zeugen, die dich beinahe das Leben gekostet hätten, und doch sind diese Male für dich keine bloßen Makel, sondern der Beweis deiner Unbeugsamkeit, gehüllt in eine Rüstung als Fleisch und langjähriger Erfahrung. Du hast begriffen, dass man in dieser Welt nur dann die Oberhand gewinnen kann, wenn man die Regeln der Straße besser versteht als jene, die sie geformt haben, und so bist du in dieses harte, unerbittliche Leben hineingewachsen, hast ein Zuhause auf dem rauen Asphalt, den zugigen Ecken, den verdreckten Gassen gefunden.

Es liegt eine grimmige Schönheit in deiner Unerschrockenheit, in der Art, wie du instinktiv spürst, wem du Loyalität schuldest und wem du mit einem unbekümmerten Lächeln die scharfe Klinge in den Rücken bohren kannst. Deine Schlagfertigkeit dient dir als Schwert: Worte kommen schnell, präzise, manchmal scharf genug, um dort Abstand zu schaffen, wo Nähe gefährlich wäre. Abgebrüht wirkst du, und vielleicht bist du es auch, doch dein Mut ist kein Leichtsinn, sondern das Ergebnis zahlloser Prüfungen, die dich geformt haben wie die unerbittliche Strömung den Stein. Man wächst da gut rein, sagst du, als wäre es das Natürlichste der Welt, inmitten von Unsicherheit Wurzeln zu schlagen. Du hast gelernt, dich selbst zu stützen, weil niemand sonst es tut, und hast dabei eine Form von Stärke entwickelt, die dich bis heute erfolgreich durchs Leben gebracht hat. In diesem Geflecht aus Risiken und Möglichkeiten wirkst du manchmal verloren, aber bist es nicht — hier fühlst du dich Zuhause.


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Theophila Ellwood
wanted by
  • Path of Nature
  • 51 years
  • Healer
  • Married to work
  • Hannah Dodd

my shoes are now full of water —

In jeder Familie gibt es ein schwarzes Schaf, und bei den Ellwoods ist es Theophila, auch wenn man ihren Namen längst nur noch hinter vorgehaltener Hand erwähnt. Sie wird in eine Linie hineingeboren, die seit Generationen unbeirrt dem Path of True Sorcery folgt, einer Tradition, die weniger Wahl als Verpflichtung ist, und in der Abweichung nicht als Eigenständigkeit, sondern als Makel gilt. Umso größer ist das Entsetzen, als sie sich bewusst dagegen entscheidet und stattdessen dem Path of Nature zuwendet, einer Lehre, die auf Heilung, Geduld und das behutsame Gleichgewicht der Dinge setzt. Sie verschreibt sich ganz der Behandlung anderer und bezieht seit Absolvierung ihres Studiums im Sanatorium einen festen Platz.

Für ihre Eltern kommt diese Entscheidung einem abscheulichen Verrat gleich, einer Verspottung an alles, was sie unter ihrem Vermächtnis verstehen. Man streicht sie aus dem Familienstammbaum, als ließe sich mit einem Federstrich die Existenz einer Tochter auslöschen, und in den ersten Jahren ihrer Tätigkeit als Heilerin sieht sie sich einer hartnäckigen Diffamierungskampagne ausgeliefert, die von ihrer eigenen Mutter ins Leben gerufen wird. Gerüchte machen die Runde, ihre Kompetenz wird in Frage gestellt, ihre Motive als eitler Trotz ausgelegt, und doch hält sie hartnäckig an ihrer Arbeit fest, bis sich all der Hass, all die Abscheu immer mehr im Nichts zu verlieren beginnt. Man bezeichnet sie fortan als Schandfleck des eigenen Blutes, eine Formulierung, die mehr über den verletzten Stolz der Familie verrät als über sie selbst.

Den Kontakt bricht sie vollständig ab, erscheint weder zu Hochzeiten noch zu Beerdigungen, um ihres eigenen Seelenfriedens willen. Die Jahre vergehen, und Theophila denkt immer seltener an das, was hinter ihr liegt, konzentriert sich voll und ganz auf ihre Arbeit. Erst kürzlich veröffentlicht sie eine wissenschaftliche Abhandlung über ihre Studien auf dem Gebiet der Toxikologie, ein Artikel, der weit über das Sanatorium hinaus Beachtung findet und ihren Familiennamen in Fachkreisen prominent hervorhebt. Zu prominent, wie manche meinen, denn mit der Anerkennung reißen alte Wunden wieder auf, und das lange unterdrückte Gefühl der Kränkung meldet sich zurück. Ein angeknackster Stolz kann erstaunlich langlebig sein, und welch verheerende Auswirkungen er haben kann, wird sich für Theophila schon bald offenbaren.

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Readers live a thousand lives before they die... Those who never read only one.
#2 06.03.26, 12:25
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SG
1
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