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a magical gaslamp fantasy rpg
Shadowborn Coven
Even in the garden of gardens I am the god of the gaps.
#1 31.10.25, 20:47
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Shadowborn
and the trinity of magic

COVEN
Die Ordnung der fünf Pfade ist im Vergleich zur Existenz der Magie noch eine eher jüngere Entwicklung. Magische Zusammenschlüsse, Gemeinschaften und auch spezielle magische Traditionen gab es schon ehe sich die Ordnung der Fünf Pfade durchsetzte. Hexenzirkel sind eine dieser Gemeinschafts- und Magieformen, die es schon weit vor der Pfadordnung gab. Viele der urtümlichen und früheren Magieweisen sind heute komplett verloren. Auch die heutigen Hexenzirkel (Covens) haben kaum mehr Zugang zu diesen früheren Magieweisen: Allerdings blieb die soziale Struktur, die Organisation in Covens, die sich von den Pfadgemeinschaften doch stark unterscheidet, bis heute in Teilen bestehen. Auch wenn man heute sehr vorsichtig ist, sich als Covenmitglied gegenüber anderen zu offenbaren, die nicht Teil des eigenen Covens sind.
THE STORY

Der Shadowborn Coven ist einer der wenigen bis heute auch bekannten Covens. Man weiß, dass es noch den Shadowborn Coven gibt. Wer dazugehört? Andere Frage. Ist auch besser so. In der Öffentlichkeit ist bekannt, dass der Coven vermutlich bei der Twisted Rebellion in irgendeiner Weise mitgewirkt hat - auf welcher Seite, mit welchem Ziel und Zweck, in welchem Umfang? All das sind bis heute ungeklärte Fragen. Noch dazu hat man in den letzten zwanzig Jahren seit dem Ende der Rebellion keinen Shadowborn jemals identifizieren können. Gerüchte halten sich aber, wie so oft, hartnäckig - und Menschen sehen gerne Gespenster und Monster, liebend gern in Schatten und dunklen Gassen. Es gibt immer wieder Begabte, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, familiären Hintergründe, mit dem Shadowborn in Verbindung gebracht werden. Üble Nachrede, Gerüchte und Stigmatisierungen gibt es mehr als genug; ob jene, die davon betroffen sind, zurecht mit dem Shadowborn in Verbindung gebracht werden oder ihnen zu Unrecht mit Vorurteilen begegnet wird? Wer weiß das schon wirklich...

Im Coven selbst ist man sich darüber im Klaren, wie wichtig diese Geheimhaltung ist; wie wertvoll das Vertrauen untereinander und ineinander; im Zweifel ist der Fortbestand des Covens das oberste Ziel; auch wenn es womöglich das eigene Leben kosten mag. Der Coven besitzt einen festen Kern von Mitgliedern; die meisten werden in den Coven hineingeboren oder sorgsam rekrutiert. Wer Mitglied im Coven ist, ist dem Coven magisch bindend verpflichtet. Der Coven gleicht einem exklusiven Geheimbund. Und an den Vorurteilen, Covens würden noch letzte Reste geheimer Magie besitzen und diese Wissensschätze mit dem eigenen Leben schützen, ist tatsächlich mehr dran, als die Mehrheitsgemeinschaft glaubt (viele halten dies für Mythen ohne realen Kern).

Vor etwa 500 Jahren, während der Witching Wars hat der Shadowborn Coven drastische Maßnahmen ergriffen, um einen der eigenen Wissensschätze zu schützen. Der Shadowborn verfügte damals über eine besonders mächtige Form der Magie, die im Einsatz gegen jene, die den Covens (und Groves) die Geheimnisse entreißen wollten, von großem Vorteil für die Covens war. Allerdings fürchtete man mehr und mehr, eben jenes geheime Wissen könnte in die falschen Hände geraten. Die Coven-Ältesten entschieden schließlich, das Geheimnis zu splitten. Die geheime Magie wurde in drei Teile gesplittet und magisch gebannt. Das Wissen, die Methode, der Zugang - vermeintlich verloren dadurch. Der Shadowborn gab damals den eigenen Vorteil im Kampf auf - in der Hoffnung, auf die Weise dennoch das magische Geheimnis schützen zu können. Zwei der drei Stücke wurden in die Obhut anderer Covens gegeben. Im Besitz von nur einem Drittel ist es nicht möglich, den vollen – zerstörerischen – Umfang der geheimen Magieweise auszuschöpfen. Nachdem der Shadowborn selbst damit auch den Zugang zu dieser speziellen Magie verlor, blieben ihnen nur noch die Zugänge zu Magie über die fünf Pfade.
Das Wissen darüber, welche drastischen Maßnahmen ergriffen wurden, ist heute auch innerhalb der aktuell lebenden Generation der Shadowborns ein streng gehütetes Geheimnis. Ein paar, die dazu auserkoren und ausgebildet wurden, das Geheimnis zu wahren, tragen es von einer Generation zur nächsten weiter, sodass der Schlüssel nicht verloren geht. Doch gilt: Je weniger Menschen den vollen Umfang des Geheimnisses kennen, desto geringer das Risiko, dass das Geheimnis ans Licht kommt.

Der Shadwoborn Coven besitzt noch immer seinen Teil - ein Drittel - des Magiegeheimnisses. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Geheimnis auf eine immer rätselhaftere und geheimnisvollere Weise von einer Generation an die nächste weitergegeben. Man entwickelte eine Vielzahl magischer Tricks, um das Geheimnis besser zu schützen. Heute fließt das Shadowborn-Geheimnis buchstäblich in den Adern der letzten Nachkommen der ersten Shadowborns, die damals das Geheimnis teilten. Auch wenn die Begabten der heutigen Generationen damit nichts anfangen können und teils im Dunkeln gelassen werden, dass sie Geheimnisträger:innen sind (zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz des Geheimnisses).

Man ist im Coven berechtigterweise sehr paranoid geworden, denn eines der Drittel, das in die Obhut eines anderen Covens gegeben wurde, fiel am Ende der Witching Wars tatsächlich dem Arcanen Codex in die Hände. Und im Zuge der Twisted Rebellion hat der Shadowborn den Kontakt zu den letzten Überlebenden des dritten Covens verloren, die das andere Drittel bewahrt haben. Während ein Teil des Covens sich darauf fokussiert, das Drittel, das sie noch haben, mit allen erdenklichen Mitteln zu wahren und zu schützen, versuchen andere Teile des Covens das gestohlene Drittel wieder zurückzuerobern – und seit nun bald zwanzig Jahren versuchen wiederum andere das verlorene Drittel zu bergen. Ein Kraftakt, dem der Coven allein was die Mitgliederstärke angeht, eigentlich kaum gewachsen ist. So wird man risikofreudiger, experimentierfreudiger – lässt es im Zweifel drauf ankommen …

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the protectors
wanted
  • Paths: variable
  • age: variable
Ein Drittel gestohlen - ein Drittel verloren - das letzte Drittel zu bewahren ist eine Aufgabe, der sich der Kern des Shadowborn-Coven verschrieben hat. Über Generationen hinweg, mit experimenteller Magie, mithilfe von fast vergessenen Zaubern und Ritualen, ist das Geheimnis mehr und mehr in die Essenz der Shadowborns übergeangen. Verinnerlicht haben es sie. In ein paar Blutlinien fließt es nun; eingeschrieben in in Mark und Bein. Das Geheimnis, das so sehr geschützt wird, dass es selbst im Coven nicht alle kennen. Mit Legenden und Märchen umwoben, gleicht es heute einem seltsamen Fanatismus: die Obsession mit den letzten reinen Hexenblutlinien des Shadowborn Coven. Besonders sollen sie sein, diese Begabte, besonders mächtige Magie soll ihnen im Blut liegen. Märchen über Märchen, Legenden über Legenden. Zum Schutz sollen sie dienen; auch ohne das Wissen über den Kern des Geheimnisses werden sie gehütet, wie Augäpfel. Aus der Ferne und Nähe. Die wenigen Erben der letzten reinen Shadowborn-Linien. Teils werden sie im Unwissen gelassen, ihr Leben minutiös geplant, umsorgt und abgesichert. Ganze Generationen von Shadowborns, in deren Adern kein Geheimnis fließt, haben ihr ganzes Dasein dem Schutz der paar letzten Erben gewidmet. Haben Jahre ihres Lebens, ihre eigenen Ziele und Wünsche hintenangestellt; haben Leben aufgebaut, sich an Positionen in der magischen Welt gekämpft – sind in Pfadgemeinschaften empor gestiegen, haben sich in wichtigen Institutionen eingenistet. Nicht als Feinde. Um Ressourcen zu mehren: Geld, Einfluss, Kontakte, Fähigkeiten, Wissen – nicht für sich selbst, sondern für den Coven.

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the rescuer
wanted
  • Path of the Arcane Codex
  • age: variable
Ein Drittel bewahrt, ein Drittel verloren - das letzte Drittel gestohlen. Gestohlen vom Erzfeind: dem Arcanen Codex. Dieses gestohlene Drittel zurückzuerobern, ist für Teile des Shadowborn-Covens der komplette Lebensinhalt. Daneben gibt es keine anderen Ziele, die es wert wären, verfolgt zu werden. Über mehrere Generationen hinweg schon, haben unterschiedliche Shadowborns im Verborgenen versucht, den Arcanen Codex zu unterlaufen. Als Pfadwechsler in den Codex gelangt, als Begabte, die zwar in anderen Pfadkontexten aufgewachsen sind, aber kein Calling erhielten (oder ihr Calling unterdrückten und ignorierten) und ihre innere Mitte, die ihnen den Zugang zum Path of Nature ermöglicht hätte, ignorierten - und in jungen Jahren sich dem Arcanen Codex anschlossen. Ultimative Selbstaufgabe: die eigenen Ziele, Wünsche und Bedürfnisse, die Form der Magie, die ihnen viel natürlicher erschien, den Weg, der so viel einfacher gewesen wäre, so viel passender, haben sie zuweilen ignoriert; sich auf den schwerern Weg gemacht: dem Path of the Arcane Codex zu folgen. Dort Fuß zu fassen. Aufzusteigen in der Hierarchie. Kontakte geknüpft, soziale Netzwerke erschlossen, sich in soziale Kreise hinein gekämpft und geschlichen, den Pfad mehr und mehr für den Shadowborn erschlossen. Geheim. Hinterhältig. Tückisch. Beziehungen und Sympathien instrumentalisiert, Partnerschaften eingegangen: Familien gegründet. Ihre eigenen Kinder haben sie von kleinauf im Geheimen zu regelrechten Schläfern erzogen, zu kleinen Spionen. Während ein Elternteil das Shadowborn-Erbe, das Geheimnis, das Wissen, den Hass, in sich trägt und an die nächste Generation weitergibt, mag der andere Elternteil so völlig ahnungslos sein, sich völlig blenden lassen. Sie opferten viel, die Shadowborns der letzten Generationen: sich selbst, ihre Zukunft, legten sich selbst in Ketten, sperrten sich in einem Lügengerüst ein; begaben sich freiwillig in Käfige, die sie sich selbst erbauten – und opferten gar die Zukunft der eigenen Kinder, die den Auftrag erbten – den edlen Auftrag. Das Wissen zu retten, zurückzuholen, das gestohlene Geheimnis für den Shadowborn zurückzuerobern. Aufgestiegen sind sie, Generation für Generation, im Arcanen Codex, haben sich falsche Identitäten, falsche Leben, eine falsche Geschichte aufgebaut. Doch der Hass im Herzen, der blieb. Mag genug geben, die auf dem Weg verloren gingen, die vom Codex und seiner Lebensweise, der Magieweise, der Philosophie, gar korrumpiert wurden; schwarze Schafe, die, wenn bemerkt, aus dem Weg geräumt werden mussten – denn Geheimnisträger:innen sind sie alle; auf die ein oder andere Weise, und Verrat am Coven ist unverzeihbar. Jeder Zweifel ein Risiko, das nach den Verlusten, die der Coven schon zu verkraften hatte, nicht riskiert werden kann.

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the hunters
wanted
  • Path: variable
  • age: variable
Sie sind Erkunder, Forscher, Detektive und Archeologen. Sie ermitteln in der magischen Garde im Schwerpunkt des Magiediebstahls oder bei der Fahndung verlorener (gestohlener) Artefakte; sie beschäftigen sich mit mysteriösen Magiephänomenen, deren Usprünge ungeklärt sind. Sie forschen als Mitglieder der Universität an den Grenzen der Magie, fühlen magischer Geschichte auf den Zahn und forschen nach vergessenen Magieschätzen. Sie folgen dem Path of the Arcane Codex, auch wenn der Pfad eigentlich das absolute Feindbild repräsentiert. Diejenigen von ihnen, die ein True Calling erleben, schlagen den Weg zum Path of True Sorcery ein und nutzen ihr Calling, ihre spezifische Magie, so effizient wie möglich, v.a. wenn sie dabei helfen kann, verlorene Magiegeheimnisse zu finden. Sie gehen Pakte mit dämonischen Entitäten ein, die ihnen als Verbündete auf ihrem Quest der Suche nach dem verlorenen Drittel dienen. Sie opfern viel und noch mehr; das Leben ist dem Quest gewidmet. Die verbissene Suche. Im Wettlauf gegen die Forschung des Arcanen Codex, im Wettlauf gegen all die anderen, die nach vergessener Magie suchen, auch wenn sie womöglich nicht genau diese finden wollen. Es geht ihnen nicht um das bergen alter Magieweisen, nicht um das wiederauflebenlassen alter Magieschätze. Es ist das eine Drittel, das verlorene Drittel, dass sie suchen, dass sie finden wollen. Teils beinahe fanatisch besessen davon, werden Moral und Werte plötzlich sehr klein und unbedeutsam. Was ist schon ein kleines Leben, das geopfert wird, wenn man dem heiligen Gral, dem verlorenen Drittel damit ein Schritt näher kommt? Vor allem, wenn es nicht das eigene Leben ist? Der Zweck heiligt die Mittel. Es mag noch jene geben, die moralische Bedenken haben, die dann und wann zögern - genauso wie es genug von jenen Anhängern des Shadowborn gibt, die sich schon völlig im Wahn ihrer Suche, des ultimativen Quests, verloren haben und auf ihrem Weg schon über mehr Leichen gegangen sind, als sich zählen ließen.

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