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a magical gaslamp fantasy rpg
The Oxford University
Even in the garden of gardens I am the god of the gaps.
#1 23.12.25, 13:51
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The Oxford University
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Die Universität von Oxford wurde vor vielen Jahrhunderten gegründet. Sie gilt als Mittelpunkt des magischen Lebens in Großbritannien. Auf dem Campus der Universität befinden sich neben der Bildungseinrichtung weitere wichtige Einrichtungen, wie z.B. der Hohe Rat, das Hohe Gericht, der Turm der Heilung und das magische Sanatorium. Außerdem befinden sich auf dem Gelände, das zur Universität gehört eine Reihe weiterer wichtiger Orte der magischen Welt, wie z.B. der Runde Platz (Handelszentrum) und verschiedene Wohnanlagen, Gärten und Gewächshäuser, sowie weitläufige Ländereien, Wälder und Habitate magischer Tierwesen. Hier suchen wir einige Angestellte.


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Seraphine Duras
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  • Path of Arcane Codex
  • Dekanin des Arcane Codex
  • 148 Jahre
  • Avatar frei
Professorin Seraphine Duras gilt heute als eine der kompromisslosesten Autoritäten innerhalb des Arcane Codex. Mit 148 Jahren gehört sie zu jener Generation von Magiern, die noch die Nachwehen einiger politischer Ereignisse miterlebt haben. Ihre Position als Dekanin des Pfades der Arkanen Magie ist nicht nur ein Titel. Sie ist das lebende Symbol dafür, was der Codex von seinen Mitgliedern erwartet: absolute Disziplin, akademische Exzellenz und bedingungslose Loyalität gegenüber den Prinzipien kontrollierter Magie.

Duras stammt aus einer der ältesten Codex-Linien, Familien, die sich bereits vor den Witching Wars der institutionalisierten Magie verschrieben hatten. Ihr Werdegang schien vorgezeichnet. Doch was heute nur noch wenige wissen: Sie stand einmal kurz vor der Exmatrikulation. Als junge Studentin trieb sie Experimente voran, die das Große Archiv beinahe zerstört hätten. Die genaue Natur dieser Experimente ist bis heute klassifiziert, doch Gerüchte sprechen von verbotenen Zauberformen, die sie aus verschollenen Fragmenten rekonstruiert haben soll – Magie, die nicht für die kontrollierten Hallen des Codex gedacht war.

Was auch immer damals geschah, es hinterließ seine Spuren. Seraphines Augen haben seither jenen irisierenden Schimmer, den manche als Zeichen übermäßiger Ausbrennung interpretieren. Andere behaupten, sie habe etwas gesehen oder berührt, das ihre Wahrnehmung dauerhaft verändert hat. Die Runenzeichen auf ihren Gewändern sind keine bloße Dekoration. Sie sind Siegel. Kontrollmechanismen. Erinnerungen an das, was passiert, wenn Macht ohne Zügel bleibt.

Seit jenem Vorfall hat Duras ihre gesamte Existenz der Lehre verschrieben. Ihre Prüfungen sind berüchtigt. Viele scheitern nicht an mangelndem Wissen, sondern an fehlender Selbstkontrolle. Duras testet nicht nur magisches Können – sie testet Charakter. Ihre Studierenden müssen beweisen, dass sie die Macht, die sie erlernen, auch zu bändigen verstehen. Diejenigen, die ihre Ausbildung abschließen, gelten als Elite. Nicht, weil sie die mächtigsten Zauber beherrschen, sondern weil sie gelernt haben, wann man sie nicht einsetzt.

Es gibt Theorien darüber, warum Seraphine Duras so unerbittlich ist. Manche sagen, der Codex habe ihr damals eine Wahl gegeben: Exmatrikulation oder lebenslanges Dienen als Mahnmal. Andere glauben, sie habe freiwillig diesen Weg gewählt – aus Reue, aus Verantwortung, vielleicht sogar aus Furcht vor sich selbst. Was auch immer die Wahrheit ist: Seraphine Duras verkörpert das Kernprinzip des Arcane Codex. Magie ist kein Recht. Sie ist eine Verantwortung. Und Verantwortung erfordert Opfer.


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Lysander Quinn
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  • Path of Nature
  • Doktorand & Tutor
  • 26 Jahre
  • Avatar frei
Lysander Quinn ist mit seinen 26 Jahren eine dieser seltenen Erscheinungen, die das akademische Gefüge sanft, aber beharrlich durcheinanderbringen. Während andere Doktoranden sich in Bibliotheken vergraben und um Publikationen kämpfen, findet man Lysander meist irgendwo draußen – die Hände voller Erde, das lockige dunkelbraune Haar von Zweigen zerzaust, im Gespräch mit Dingen, die die meisten Magier für stumm halten.

Aufgewachsen in den Highlands, wo zivilisierte Welt in wildes Grün übergeht, entwickelte Lysander früh eine Gabe, die sich nicht in Formeln fassen lässt. Er kommuniziert mit Pflanzen. Nicht metaphorisch, nicht symbolisch – er hört sie. Die alten Bäume, Naturgeister, deren Existenz der Codex gerne als Folklore abtun würde, erkennen in ihm etwas Vertrautes. Etwas, das verloren ging, als Magie institutionalisiert und in Pfade aufgeteilt wurde.
Sein Forschungsschwerpunkt – die Rekonstitution verschollener magischer Ökosysteme – klingt harmlos auf dem Papier. In der Praxis bedeutet es, dass Lysander Kreaturen ruft, die seit den Witching Wars als ausgestorben gelten. Dass er Pflanzen kultiviert, deren Samen der Codex damals verbrennen ließ. Dass er mit einer Geduld arbeitet, die der akademischen Effizienz spottet, weil die Natur sich nicht an Deadlines hält.

Sein Umhang ist ein wandelndes Herbarium: Kräuter, die in keinem modernen Kompendium verzeichnet sind. Moos von Orten, die auf keiner Karte stehen. Tierhaare von Geschöpfen, deren Namen nur noch die Alten kennen. Seine Arbeitsflächen sind chaotisch – Erde, Wurzeln, halb fermentierte Tinkturen –, doch in diesem Chaos steckt System. Nur eben keins, das sich dem Codex fügt.

Die Universität duldet ihn nicht trotz, sondern wegen dieser Eigenheiten. Seine abendlichen Lagerfeuer-Gespräche sind legendär. Studierende, die bei Lysander lernen, loben ihn in höchsten Tönen und sind wirklich gut in dem was sie anfassen. Er lehrt nicht Kontrolle über die Natur, sondern Koexistenz mit ihr. In einer Institution, die auf Beherrschung und Systematisierung baut, ist das subversiv. Aber niemand kann leugnen, dass seine Studierenden eine Tiefe entwickeln, die Lehrbücher nicht vermitteln können.
Lysander Quinn ist warmherzig, geduldig, manchmal hoffnungslos unorganisiert. Aber er besitzt etwas, das selten geworden ist: Ehrfurcht. Nicht vor Autoritäten, nicht vor Titeln – sondern vor der Natur selbst.

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Amara Voss
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  • Path of True Sorcery
  • 55 years
  • Oberassistentin & Kursleiterin
  • Avatar frei
Mit 55 Jahren ist sie eine der jüngsten Oberassistentinnen der Universität – und gleichzeitig eine der gefürchtetsten Lehrerinnen. Nicht, weil sie grausam wäre. Sondern weil sie erwartet, dass ihre Studierenden verstehen, was auf dem Spiel steht. True Sorcery ist keine Disziplin für diejenigen, die Magie als Werkzeug betrachten. Es ist rohe, ungezähmte Kraft – die Art von Magie, die existierte, bevor der Codex sie in Pfade und Kategorien presste. Die Art von Magie, für die Menschen sterben.

Amara stammt aus einem der Bergvölker, Gemeinschaften, die niemals Teil der Witching Wars waren, weil sie sich weigerten, Seite zu wählen. Für sie war Magie kein politisches Instrument. Sie war Überleben. Feuer wärmte, Feuer kochte, Feuer schützte. Aber Feuer verzehrte auch. Amara lernte das früh. Zu früh. Ein unkontrollierter Ausbruch ihrer Kräfte – Panik, Wut, jugendlicher Übermut – setzte Teile ihrer Heimatstadt in Brand. Sie war vielleicht dreizehn. Alt genug, um zu wissen, was sie tat. Jung genug, um nicht zu verstehen, wie weit die Flammen reichen würden.

Niemand starb. Aber das machte es nicht besser. Die Magma-Runen, die seither ihre Haut zeichnen, sind keine Strafe von außen. Sie sind selbst gewählt. Ein Siegel, das sie täglich daran erinnert, dass Macht Verantwortung bedeutet. Dass Leidenschaft ohne Disziplin Asche hinterlässt.

Ihre Lehrmethoden sind direkt, manchmal brutal ehrlich. Sie toleriert keine Arroganz, kein leichtfertiges Experimentieren, keine romantischen Vorstellungen davon, was es bedeutet, True Sorcery zu beherrschen. Studierende mit unkontrolliertem Temperament fühlen sich von ihr herausgefordert – manche hassen sie dafür, andere verehren sie. Aber alle lernen sie das Gleiche: dass wahre Stärke nicht darin liegt, Macht zu entfesseln, sondern sie zu halten, wenn jeder Instinkt danach schreit, loszulassen.

Oxford weiß, was er an ihr hat. Amara ist eine Brücke zwischen den alten Wegen: Jener Magie, die in Blut und Knochen fließt und der modernen Systematisierung. Sie lehrt nicht aus Büchern. Sie lehrt aus Erfahrung. Und ihre Erfahrung ist gezeichnet von Flammen, die sie nie wieder außer Kontrolle geraten lassen wird.

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Dr. Mirek Halvors
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  • Oathbound Path
  • 102 years
  • Dozent für Ritualistik & Disziplinaraufsicht
  • Avatar frei
Dr. Mirek Halvors spricht nicht. Er verkündet. Jedes Wort ist präzise platziert, militärisch knapp, ohne Raum für Interpretation. Der Eidstein um seinen Hals, ein matter, grauer Kristall, der niemals das Licht reflektiert, ist mehr als Schmuck. Es ist ein Zeugnis. Ein lebendiges Archiv jedes Schwurs, den er je geleistet hat. Und Mirek Halvors hat viele Schwüre geleistet.

Aufgewachsen in den norwegischen Bergen, wo Eidmagie nicht akademische Theorie ist, sondern kulturelle Identität, lernte Mirek früh, dass Worte Gewicht haben. Dass ein gesprochener Eid kein symbolischer Akt ist, sondern eine bindende Realität, die sich in Fleisch und Seele eingräbt. Die Oathbound Norwegens leben nach Prinzipien, die der Rat zu verstehen vorgibt, aber nie wirklich begriffen hat: dass Magie nicht durch Studium erlangt wird, sondern durch Hingabe. Dass Macht aus Opfer erwächst, nicht aus Wissen.
Mirek kam nicht freiwillig an die Universität. Er wurde geschickt. Von seinem Volk. Als Beobachter. Als Wächter. Der Codex glaubt, er habe einen brillanten Ritualisten rekrutiert. Mirek weiß besser: Er ist ein trojanisches Pferd in ihren Mauern.

Seine Position als Dozent für Ritualistik und Disziplinaraufsicht ist perfekt gewählt. Er überwacht Ritualverstöße – nicht, um den Codex zu schützen, sondern um sicherzustellen, dass alte Praktiken nicht missbraucht werden. Er trainiert Oathbound-Studierende – nicht, um sie dem Rat zu unterwerfen, sondern um sicherzustellen, dass sie verstehen, was es wirklich bedeutet, Eidträger zu sein. Seine Lehrmethoden sind streng, manchmal gnadenlos. Aber sie sind ehrlich. Mehr Ehrlichkeit, als der Codex ertragen kann.

Seine Verachtung für die Institution ist kaum verborgen. Der Rat hat während der Witching Wars die alten Wege zerschlagen, Eidmagie systematisiert, in Lehrbücher gepresst, zu etwas gemacht, das man lernen kann statt zu leben. Der Oathbound Kollaps war ein Beispiel dafür. Für Mirek ist das Blasphemie. Aber er bleibt. Weil sein Volk ihn geschworen hat. Weil jemand hier sein muss, der daran erinnert, dass manche Dinge heilig bleiben sollten.

Seine Feindschaft mit dem Path of True Sorcery ist tief und persönlich. True Sorcery ist alles, was Eidmagie nicht ist: unkontrolliert, chaotisch, selbstsüchtig. Wo Oathbound-Magie Opfer verlangt, nimmt True Sorcery einfach. Wo Eidträger binden, entfesseln Sorcerer. Für Mirek sind sie das perfekte Symbol dessen, was schiefläuft, wenn Macht ohne Verantwortung existiert.

Manche Kollegen halten ihn für einen Fanatiker. Andere respektieren seine Prinzipien, auch wenn sie sie nicht teilen. Aber niemand bezweifelt seine Integrität. Dr. Mirek Halvors ist unbeugsam, unerbittlich, manchmal unerträglich rechtschaffen. Aber in einer Institution, die auf Kompromissen gebaut ist, ist er vielleicht genau das: ein lebendiger Widerspruch. Ein Mann, der dem Codex dient, indem er sich weigert, ihm zu glauben.

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Padre Corbin Lys
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  • Sacred Path
  • 58 years
  • Priest
  • Dozent
  • Avatar frei
Corbin Lys spricht, wie andere atmen – mit einer Ruhe, die nicht erlernt, sondern erlitten wurde. Seine Stimme trägt das Gewicht von Jahrzehnten, in denen er zugehört hat. Nicht nur den Worten, sondern dem, was zwischen ihnen liegt. Dem Schmerz, der sich nicht aussprechen lässt. Der Verzweiflung, die keine Sprache kennt.
Mit 58 Jahren ist er eine Anomalie innerhalb der Universität Oxford. Nicht, weil er Priester ist – Sacred Path hat schon immer eine gewisse theologische Komponente gehabt. Sondern weil er tatsächlich glaubt. Nicht an die Systematisierung göttlicher Magie, nicht an die akademische Aufarbeitung heiliger Texte. Er glaubt an etwas Größeres. An etwas, das Oxford nie kontrollieren können wird, egal wie viele Rituale katalogiert werden.

Corbin stammt aus England selbst, aus einer Linie von Priestern, die magische Praxis und religiöse Tradition seit Generationen verschmelzen. Dort lernte er, dass Magie nicht immer Macht bedeutet. Manchmal bedeutet sie Hingabe. Manchmal Trost. Manchmal einfach nur: Da sein. Die Tätowierungen, die seine kahle Haut bedecken sind heilige Schriften in einer Sprache, die älter ist als die Universität. Sie sind Gelübde. Versprechen an etwas, das keine akademische Institution lehren kann. Seine Rolle ist offiziell die eines Lehrbeauftragten. Inoffiziell ist er etwas anderes: ein Vermittler. Wenn die verschiedenen Pfade sich in die Haare geraten, und das tun sie oft, ist Corbin derjenige, der zwischen ihnen steht und mit Geduld vermittelt. Er findet keine Lösungen. Aber er schafft Raum, in dem Lösungen möglich werden.

Seine wichtigste Arbeit geschieht jedoch außerhalb der Hörsäle. In der Sternenkapelle, einem kleinen, fast vergessenen Raum im ältesten Teil Oxfords, bietet er heimlich Seelsorge für die Lost Ones – jene Begabten, die durch die Ritzen des Systems gefallen sind. Die, deren Magie sie zerbricht statt stärkt. Die, die niemand will, weil sie nicht in die Pfade passen. Corbin urteilt nicht. Er hört zu. Und manchmal ist das genug.

Seine Beziehung zu Path of Nature ist kooperativ, fast freundschaftlich. Beide Pfade verstehen, dass es Kräfte gibt, die sich nicht beherrschen lassen: die Natur, das Göttliche. Beide lehren Respekt vor dem, was größer ist als der Mensch. Seine Distanz zu True Sorcery ist weniger feindselig als traurig. Er sieht in ihnen nicht Feinde, sondern Verlorene. Menschen, die Macht suchen, weil sie vergessen haben, nach Sinn zu fragen.




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#2 19.01.26, 17:46
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SG
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