Narissa Starfall und Vernon Ashbourne stand die Welt offen. Sie beide stammen aus gut betuchten Familien ab, die in ihren respektiven Pfaden einen guten und wichtigen Stand haben. Aufgewachsen sind sie beide mit dem goldenen Löffel im Mund und naiven Träumen in den Köpfen. Die einzige Voraussetzung – wenn die Zeit reif ist, heiratet man. Und wie das bei den meisten konservativen Familien üblich ist, hatten auch Narissa und Vernon eigentlich relativ wenig Mitspracherecht. Zugegebenermaßen waren sie beide ohnehin schon spät dran. Ein Umstand, der besonders bei Vernon recht häufig für Diskussionen gesorgt hat. Er hatte Glück im Unglück, dass sein Vater damit einverstanden war, dass sein Sohn dem Arcane Codex dient und sich karrieretechnisch an der Universität hocharbeiten durfte. Und ohne diese Entscheidung wäre die Geschichte der beiden wohl auch beendet gewesen, bevor sie angefangen hätte. Als sich Narissa und Vernon kennengelernt haben, war er bereits akademischer Überflieger und auch Narissa selbst hatte das Pflichtstudium gerade hinter sich gelassen. Ihre Geschichte begann, wie die meisten guten Liebesgeschichten – unfreiwillig. Erntefest, viel Alkohol und ausgelassene Stimmung. Vernon hat Narissa gesehen und wusste, dass sie wohl die Eine sein würde. Sie waren schon lange ein Paar, als Vernon um ihre Hand angehalten hat. Was von den Eltern der beiden als Schwärmerei abgetan wurde, wurde plötzlich zum Albtraum ihrer Eltern. Denn Vernon gehört zum Arcane Codex und Narissa zur True Sorcery. Nicht nur, dass die beiden aus verschiedenen Pfaden stammen, nein, auch ihr Altersunterschied war etwas, was besonders Narissas Eltern nur schwer gutheißen konnten. Eventuell haben sie sich durchgesetzt, sehr zum Leidwesen der Ashbournes. Denn die Starfalls haben ihre Chance gewittert, als es immer mehr absehbar war, dass Vernon die Leitung der Unversität übernehmen konnte. Vernon hat mit den Eltern von Narissa einen Deal geschlossen. Einfluss und Mitspracherecht bei den Entscheidungen in der Universität und dem Hohen Rat für die Hand ihrer Tochter. Vernon und Narissa waren glücklich, und doch so naiv. Wussten sie doch beide nicht, dass dieser Deal sie ihr ganzes Leben verfolgen würde …
Narissa Ashbourne, gesucht
Du hast dir nie vorgestellt, dass dein Leben so aussehen würde. Mit Mitte zwanzig warst du ziemlich überzeugt davon, die Welt verstanden zu haben – Akademikerin, True Sorcery im Blut, klare Vorstellungen davon, wie Erfolg aussieht. Rückblickend warst du vor allem eins: unerträglich selbstgerecht. Die erste ernsthafte Beziehung ging in die Brüche, weil du gedacht hast, Kompromisse wären Schwäche. Die zweite, weil du gelernt hast zu kompromittieren, aber vergessen hast zu kommunizieren, was du eigentlich brauchst.
Vernon war anders. Nicht besser oder schlechter, einfach anders. Ihr habt euch gestritten, am Anfang, aber ihr habt auch geredet. Richtig geredet. Die Heirat war kompliziert – dieser verdammte Deal mit deinen Eltern steht bis heute zwischen Euch, auch wenn ihr nicht mehr darüber sprecht. Ein Teil von dir wird Vernon nie ganz verzeihen, dass er dich zur Verhandlungsmasse gemacht hat, auch wenn es aus Liebe geschah. Aber ihr habt gelernt, damit zu leben.
Die Kinder kamen. Das erste relativ problemlos, beim zweiten wärst du fast gestorben. Nicht dramatisch im Sinne von "knapp überlebt", sondern im Sinne von drei Tagen, in denen niemand wusste, ob du es schaffen würdest, und Vernon am Ende deines Bettes saß und versuchte, nicht zu weinen, während die Hebamme immer nervöser wurde. Du erinnerst dich kaum noch daran – Fieber, Schmerzen, irgendwann nur noch Dunkelheit. Danach war alles anders. Nicht schlechter, nicht besser. Einfach anders.
Du hast gelernt, dass Kontrolle eine Illusion ist. Das Feuer, das durch deine magische Linie läuft, kannst du beherrschen – das Leben nicht. Die Universität, Vernons Karriere, deine eigene Forschung, die du nebenbei führst und die offiziell niemand ernst nimmt - das alles kann gemanagt werden. Aber Kinder, Ehe, die politischen Spielchen deiner Familie, der ständige Kampf um einen Platz in einer Welt, die für Frauen wie dich keinen vorgesehen hat – das ist zäh. Mühsam. Manchmal zum Verzweifeln.
Du bist nicht immer nett. Nicht immer geduldig. Es gibt Tage, an denen du Vernon anschreist, weil er wieder vergessen hat, dass seine Karriere auch deine Arbeit ist, die nur niemand sieht. Es gibt Momente, in denen du deine Kinder ansiehst und dich fragst, ob du ihnen gerecht wirst, ob du genug für sie da bist, oder ob du zu sehr damit beschäftigt bist, dich selbst zu beweisen.
Gelernt hast du trotzdem. Dass Scheitern okay ist. Dass du nicht alles alleine schaffen musst. Dass die Frauen in deinem Leben – die wenigen anderen Akademikerinnen, die Freundinnen aus deiner eigenen Familie – ein Netzwerk sind, ohne das du nie so weit gekommen wärst. Du hilfst, wo du kannst. Gibst Ratschläge an jüngere Frauen weiter, die die gleichen Kämpfe führen, die du vor zehn Jahren geführt hast.
Du bist nicht perfekt. Du hast dich verbogen, angepasst, Kompromisse gemacht, die du eigentlich nicht machen wolltest. Aber du bist auch nicht gebrochen. Das Feuer in dir lodert noch immer – nur dass du gelernt hast, es zu nutzen, statt dich daran zu verbrennen. Du kämpfst weiter, sturköpfig, manchmal verbissen, aber du kämpfst. Weil Aufgeben einfach ist. Weitermachen nicht. Aber weitermachen lohnt sich, wieder und wieder.
Vernon war anders. Nicht besser oder schlechter, einfach anders. Ihr habt euch gestritten, am Anfang, aber ihr habt auch geredet. Richtig geredet. Die Heirat war kompliziert – dieser verdammte Deal mit deinen Eltern steht bis heute zwischen Euch, auch wenn ihr nicht mehr darüber sprecht. Ein Teil von dir wird Vernon nie ganz verzeihen, dass er dich zur Verhandlungsmasse gemacht hat, auch wenn es aus Liebe geschah. Aber ihr habt gelernt, damit zu leben.
Die Kinder kamen. Das erste relativ problemlos, beim zweiten wärst du fast gestorben. Nicht dramatisch im Sinne von "knapp überlebt", sondern im Sinne von drei Tagen, in denen niemand wusste, ob du es schaffen würdest, und Vernon am Ende deines Bettes saß und versuchte, nicht zu weinen, während die Hebamme immer nervöser wurde. Du erinnerst dich kaum noch daran – Fieber, Schmerzen, irgendwann nur noch Dunkelheit. Danach war alles anders. Nicht schlechter, nicht besser. Einfach anders.
Du hast gelernt, dass Kontrolle eine Illusion ist. Das Feuer, das durch deine magische Linie läuft, kannst du beherrschen – das Leben nicht. Die Universität, Vernons Karriere, deine eigene Forschung, die du nebenbei führst und die offiziell niemand ernst nimmt - das alles kann gemanagt werden. Aber Kinder, Ehe, die politischen Spielchen deiner Familie, der ständige Kampf um einen Platz in einer Welt, die für Frauen wie dich keinen vorgesehen hat – das ist zäh. Mühsam. Manchmal zum Verzweifeln.
Du bist nicht immer nett. Nicht immer geduldig. Es gibt Tage, an denen du Vernon anschreist, weil er wieder vergessen hat, dass seine Karriere auch deine Arbeit ist, die nur niemand sieht. Es gibt Momente, in denen du deine Kinder ansiehst und dich fragst, ob du ihnen gerecht wirst, ob du genug für sie da bist, oder ob du zu sehr damit beschäftigt bist, dich selbst zu beweisen.
Gelernt hast du trotzdem. Dass Scheitern okay ist. Dass du nicht alles alleine schaffen musst. Dass die Frauen in deinem Leben – die wenigen anderen Akademikerinnen, die Freundinnen aus deiner eigenen Familie – ein Netzwerk sind, ohne das du nie so weit gekommen wärst. Du hilfst, wo du kannst. Gibst Ratschläge an jüngere Frauen weiter, die die gleichen Kämpfe führen, die du vor zehn Jahren geführt hast.
Du bist nicht perfekt. Du hast dich verbogen, angepasst, Kompromisse gemacht, die du eigentlich nicht machen wolltest. Aber du bist auch nicht gebrochen. Das Feuer in dir lodert noch immer – nur dass du gelernt hast, es zu nutzen, statt dich daran zu verbrennen. Du kämpfst weiter, sturköpfig, manchmal verbissen, aber du kämpfst. Weil Aufgeben einfach ist. Weitermachen nicht. Aber weitermachen lohnt sich, wieder und wieder.
Vernon Ashbourne , sucht
Die Ashbournes sind im Arcane Codex seit Generationen ein Name, der Gewicht hat. Nicht nur gesellschaftlich, auch akademisch, magisch. Vernon ist als ältester Sohn in diese Erwartungen hineingeboren worden, und lange Zeit hat er sich darin wohlgefühlt. Er war das Kind, das mit fünf Jahren komplexe magische Theorien verstanden hat, das mit zehn schon Texte las, die eigentlich für Studierende gedacht waren, das mit fünfzehn seinen Tutoren Fragen stellte, die sie ins Schwitzen brachten. Die Forschung war nie Pflicht, sie war Leidenschaft. Der Durst nach Wissen treibt ihn noch immer an, rund um die Uhr, und wenn er könnte, würde er vermutlich den Rest seines Lebens in seiner Bibliothek verbringen und sich durch alte Manuskripte arbeiten.
Das Problem ist nur, dass die Welt andere Pläne mit ihm hatte. Vernon ist nicht nur brillant, er ist auch – und das ist fast schon ein Fluch – charmant. Er hat diese Gabe, Menschen das Gefühl zu geben, sie wären die wichtigste Person im Raum. Ein Lächeln, dem man kaum widerstehen kann, die Fähigkeit, in jeder sozialen Situation das Richtige zu sagen, Menschen zu lesen, sie zu motivieren. Seine Studenten lieben ihn, nicht nur weil er ein guter Lehrer ist (und das ist er – er führt nicht nur mit Verstand, sondern mit dem Herzen), sondern weil er sie sieht. Ihre Stärken, ihre Kämpfe, wo sie stehen und wo sie hin könnten.
Die Wahrheit ist aber: Es kostet ihn jedes Mal Kraft. Soziale Situationen stressen ihn, auch wenn er es niemandem anmerkt. Nach großen Empfängen, nach Fakultätssitzungen, nach all den verdammten politischen Gesprächen, die sein Amt mit sich bringt, braucht er Stunden alleine, um wieder zu sich zu kommen. Die Ironie ist, dass genau diese Fähigkeit – Menschen um den Finger zu wickeln, Räume mit Wärme zu erfüllen – der Grund ist, warum er heute da steht, wo er steht. Leiter der Universität, politisch vernetzt, ein Name, über den man spricht. Aber je älter er wird, desto mehr merkt er, wie er unter der Verantwortung zusammenbricht.
Die Politik ermüdet ihn. Die gute Miene zum bösen Spiel, die er viel zu oft aufrechterhalten muss. Die Kompromisse, die er eingehen muss, die Gespräche, in denen es nicht um Wahrheit geht, sondern um Macht. Vernon ist ein guter Mensch, und gute Menschen haben es nicht immer einfach. Besonders dann nicht, wenn man sich seiner Privilegien bewusst ist. Und Vernon ist sich dessen bewusst, schmerzhaft bewusst. Er weiß, dass sein Name Türen öffnete, die für andere verschlossen bleiben. Dass er die Möglichkeiten hatte, die anderen verwehrt wurden. Und je älter er wird, desto schwerer wiegt das.
Manchmal sitzt er in seinem Büro und träumt davon, alles hinzuschmeißen. Das Amt, die Politik, die endlosen Verpflichtungen. Sich nur noch seiner Familie und der Magie zu widmen. Aber er weiß, dass es nicht so einfach ist. Der Deal, den er mit Narissas Eltern geschlossen hat, um sie heiraten zu können – Einfluss und Mitspracherecht im Austausch für ihre Hand – bindet ihn. Nicht rechtlich, aber moralisch. Vernon ist nicht der Typ Mann, der sein Wort bricht, und dieser Deal verfolgt ihn, seit er ihn geschlossen hat. Narissa weiß darum, und auch wenn ein Teil von ihr ihm das nie ganz verzeihen wird, versteht sie, warum er es getan hat. Vernon hat sich selbst auch nie ganz verziehen, aber sie haben gelernt, damit zu leben.
Ihre Ehe ist nicht perfekt, aber sie basiert auf echter Liebe. Die beiden sind eine Einheit. Narissa kennt seine Erschöpfung, sieht, wenn er zusammenzubrechen droht, und zieht ihn zurück, bevor es so weit kommt. Sie nimmt ihm Arbeit ab, die offiziell seine ist, führt die Gespräche, die er nicht mehr führen kann, ohne dabei einen Anspruch darauf zu erheben. Und Vernon sieht sie – wirklich sieht sie, nicht nur als seine Ehefrau, sondern als die Forscherin, die Denkerin, die sie ist. Er zitiert ihre Arbeit in seinen Vorlesungen, schreibt ihren Namen auf Manuskripte, auch wenn die Welt das ignoriert. Er kämpft für sie, in den kleinen Momenten, in denen es zählt.
An den guten Tagen sitzen sie zusammen in der Bibliothek, reden über Magie und Theorie, und für ein paar Stunden ist alles andere egal. Die Kinder kommen hereingestürmt, unterbrechen irgendeine Diskussion über arkane Formeln, und Vernon lacht – wirklich lacht, nicht das höfliche Lachen, das er für die Öffentlichkeit reserviert hat. Das sind die Momente, in denen er sich daran erinnert, warum er das alles überhaupt tut. Nicht für seinen Namen, nicht für die Universität, sondern für sie. Seine Familie. Die Menschen, die er liebt.
Vernon fühlt sich manchmal gefangen in einem Leben, das er sich selbst gebaut hat. Die Verantwortung, die mit seinem Namen kommt, die Erwartungen, die nie aufhören, die Kompromisse, die er eingegangen ist. Er ist müde, zeigt Schwäche, wo er stark sein sollte. Aber er hat Narissa, die ihn auffängt, und er fängt sie auf, wenn sie es braucht. Sie sind nicht perfekt, aber sie funktionieren. Und das ist mehr, als die meisten von sich sagen können.
Das Problem ist nur, dass die Welt andere Pläne mit ihm hatte. Vernon ist nicht nur brillant, er ist auch – und das ist fast schon ein Fluch – charmant. Er hat diese Gabe, Menschen das Gefühl zu geben, sie wären die wichtigste Person im Raum. Ein Lächeln, dem man kaum widerstehen kann, die Fähigkeit, in jeder sozialen Situation das Richtige zu sagen, Menschen zu lesen, sie zu motivieren. Seine Studenten lieben ihn, nicht nur weil er ein guter Lehrer ist (und das ist er – er führt nicht nur mit Verstand, sondern mit dem Herzen), sondern weil er sie sieht. Ihre Stärken, ihre Kämpfe, wo sie stehen und wo sie hin könnten.
Die Wahrheit ist aber: Es kostet ihn jedes Mal Kraft. Soziale Situationen stressen ihn, auch wenn er es niemandem anmerkt. Nach großen Empfängen, nach Fakultätssitzungen, nach all den verdammten politischen Gesprächen, die sein Amt mit sich bringt, braucht er Stunden alleine, um wieder zu sich zu kommen. Die Ironie ist, dass genau diese Fähigkeit – Menschen um den Finger zu wickeln, Räume mit Wärme zu erfüllen – der Grund ist, warum er heute da steht, wo er steht. Leiter der Universität, politisch vernetzt, ein Name, über den man spricht. Aber je älter er wird, desto mehr merkt er, wie er unter der Verantwortung zusammenbricht.
Die Politik ermüdet ihn. Die gute Miene zum bösen Spiel, die er viel zu oft aufrechterhalten muss. Die Kompromisse, die er eingehen muss, die Gespräche, in denen es nicht um Wahrheit geht, sondern um Macht. Vernon ist ein guter Mensch, und gute Menschen haben es nicht immer einfach. Besonders dann nicht, wenn man sich seiner Privilegien bewusst ist. Und Vernon ist sich dessen bewusst, schmerzhaft bewusst. Er weiß, dass sein Name Türen öffnete, die für andere verschlossen bleiben. Dass er die Möglichkeiten hatte, die anderen verwehrt wurden. Und je älter er wird, desto schwerer wiegt das.
Manchmal sitzt er in seinem Büro und träumt davon, alles hinzuschmeißen. Das Amt, die Politik, die endlosen Verpflichtungen. Sich nur noch seiner Familie und der Magie zu widmen. Aber er weiß, dass es nicht so einfach ist. Der Deal, den er mit Narissas Eltern geschlossen hat, um sie heiraten zu können – Einfluss und Mitspracherecht im Austausch für ihre Hand – bindet ihn. Nicht rechtlich, aber moralisch. Vernon ist nicht der Typ Mann, der sein Wort bricht, und dieser Deal verfolgt ihn, seit er ihn geschlossen hat. Narissa weiß darum, und auch wenn ein Teil von ihr ihm das nie ganz verzeihen wird, versteht sie, warum er es getan hat. Vernon hat sich selbst auch nie ganz verziehen, aber sie haben gelernt, damit zu leben.
Ihre Ehe ist nicht perfekt, aber sie basiert auf echter Liebe. Die beiden sind eine Einheit. Narissa kennt seine Erschöpfung, sieht, wenn er zusammenzubrechen droht, und zieht ihn zurück, bevor es so weit kommt. Sie nimmt ihm Arbeit ab, die offiziell seine ist, führt die Gespräche, die er nicht mehr führen kann, ohne dabei einen Anspruch darauf zu erheben. Und Vernon sieht sie – wirklich sieht sie, nicht nur als seine Ehefrau, sondern als die Forscherin, die Denkerin, die sie ist. Er zitiert ihre Arbeit in seinen Vorlesungen, schreibt ihren Namen auf Manuskripte, auch wenn die Welt das ignoriert. Er kämpft für sie, in den kleinen Momenten, in denen es zählt.
An den guten Tagen sitzen sie zusammen in der Bibliothek, reden über Magie und Theorie, und für ein paar Stunden ist alles andere egal. Die Kinder kommen hereingestürmt, unterbrechen irgendeine Diskussion über arkane Formeln, und Vernon lacht – wirklich lacht, nicht das höfliche Lachen, das er für die Öffentlichkeit reserviert hat. Das sind die Momente, in denen er sich daran erinnert, warum er das alles überhaupt tut. Nicht für seinen Namen, nicht für die Universität, sondern für sie. Seine Familie. Die Menschen, die er liebt.
Vernon fühlt sich manchmal gefangen in einem Leben, das er sich selbst gebaut hat. Die Verantwortung, die mit seinem Namen kommt, die Erwartungen, die nie aufhören, die Kompromisse, die er eingegangen ist. Er ist müde, zeigt Schwäche, wo er stark sein sollte. Aber er hat Narissa, die ihn auffängt, und er fängt sie auf, wenn sie es braucht. Sie sind nicht perfekt, aber sie funktionieren. Und das ist mehr, als die meisten von sich sagen können.
♦ pairing ♦ established relationship ♦ wholsome ♦ age-gap ♦ academic lovers ♦ outside-struggles ♦ family
Wie man hier unschwer erkennen kann, suche ich die Ehefrau von Vernon. Die beiden sollen wirklich in einer gesunden und aufrichtigen Ehe sein. Ich suche hier durchaus eine wholesome Lovestory. Das heißt aber natürlich nicht, dass alles langweilig wird. Die Spannung kommt von der problematischen Welt, in der sie leben. Es gibt viele Themen, die ich gern angehen wollen würde. Die Geburt des letzten Kindes, die beinahe schiefgelaufen ist. Narissas Stand in einer sehr misogynen Welt. Vernon, der Stück für Stück realisiert, wie unfair die Welt für seine Frau ist, die durchaus sehr talentiert ist. Die Ohnmacht, die damit einherkommt, dass er ihr nicht helfen kann. Der Deal mit ihren Eltern und Vernon, der diesem immer überdrüssiger wird. Hier gibt es so viele Anhaltspunkte, die wir gemeinsam angehen können, ohne dass ihre zwischenmenschliche Beziehung selbst das Problem ist. Was natürlich nicht heißen soll, dass da nicht auch Entwicklung hereinkommt, immerhin sind die beiden nun schon fast fünfzig Jahre miteinander verheiratet.
Hallo! Ich bin Illu, und ich suche hier die Ehefrau von meinem Vernon, die ganz und gar nicht (hust) an A Discovery of Witches angelehnt ist. Neeiinn... Deswegen ist Teresa Palmer hier auch verpflichtend. ANYWAY. Ich finde, manchmal darf es auch eine gesunde Beziehung sein, und die Probleme kommen von außerhalb. Ich bin darüber hinaus auch sehr offen, ihre Vergangenheit im Nebenplay auszuspielen. Wichtig ist mir nur, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Ich selbst gehöre zum Team und renne daher nicht weg … Das heißt, dass ihr euch auf jeden Fall darauf verlassen könnt, dass die Geschichten ausgespielt werden. Ich gehöre in der Regel zu den schnelleren Schreiblingen, und suche da jemanden, der ungefähr mit mir matcht. Ich suche jemanden mit Kapazität und Lust, sich in die Story einzubringen. Ein Post alle 4 bis 6 Wochen sollte realistisch sein. Nicht als Idealzustand, sondern als Normalzustand. Da RPG ein Team-Effort ist, lege ich viel Wert auf Kommunikation. Ich sage lieber einmal zu viel als zu wenig Bescheid, oder spreche etwas an. Discord ist für mich daher auch ein Muss. Ich schreibe bevorzugt auf Englisch oder Deutsch mit englischer wörtlicher Rede. Meine Posts sind zwischen 500 und 2000 Wörter lang. Je nach Situation oder Vorlage. Ich passe mich da gern an! Wenn das für euch interessant klingt, dann würde ich mich freuen, wenn wir zusammen tolle Dinge auf die Beine stellen würden. ❤